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Mit Radialreifen zu jeder Menge Fahrspass

Mit Radialreifen zu jeder Menge Fahrspass

Reifen gibt es für viele Zwecke: für einen bestimmten Nutzungszeitraum wie Sommer, Winter oder das ganze Jahr, für bestimmte Umgebungsbedingungen wie Gelände oder für besondere Fahrzeuge wie einen Lkw. Meist handelt es sich dabei um Radialreifen, die sich nach ihrer Einführung im Jahr 1948 schnell zum Standard entwickelt haben. Radialreifen sorgen für ein sicheres und komfortables Fortkommen und unterstützen das Bremsen und die Lenkung selbst in schwierigen Situationen. Wir zeigen dir auf, was Radialreifen so besonders macht und worauf du bei einer Verwendung achten musst. Auf unserem Vergleichsportal erklären wir dir, welche Kriterien bei einem Reifenkauf entscheidend sind.

Wie erkenne ich einen Radialreifen?

Fahrspass und Sicherheit gehören im Strassenverkehr zusammen. Der von Michelin entwickelte Radialreifen zeichnet sich durch eine bestimmte Bauart aus, die zu Komfort bei Nässe führt, ein gutes Lenk- und Bremsverhalten realisiert und auch in einer extremen Situation Belastungen standhält. Die Reifenart des Radialreifens findest du in der Regel bei allen Händlern vor. Exakt zuordnen kannst du einen Radialreifen über die Herstellerkennzeichnung. Eine seitlich angebrachte Zeichenfolge an der Lauffläche mit dem Grossbuchstaben "R" verweist auf die radiale Bauweise. Übrigens: Der Radialreifen wird auch als Gürtelreifen bezeichnet. Das geht auf seinen mehrschichtigen Aufbau zurück. Unterhalb dem von aussen sichtbaren Laufstreifen befindet sich eine harte Schicht, die als Gürtel bezeichnet wird.

Welche Bedeutung kommt der Karkasse an einem Radialreifen zu?

Reifen für Autos und Motorräder werden heute aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Diese sollen die Lebensdauer erhöhen und zu einem besseren Fahrverhalten beitragen. Die Karkasse bezeichnet eine Gewebeschicht mit Kunststoff- oder Stahlfasern, die einen Autoreifen zusammenhält. Sie ist für die Festigkeit eines Radialreifens so unabdingbar, dass sie von einer zur Aussenseite gelegenen Seitenwand geschützt wird. Von aussen ist sie nicht sichtbar. Die Hersteller verbauen mehrere Karkassenlagen. In diesen verlaufen die erwähnten Fasern im rechten Winkel. Dadurch stellen sich unter anderem Vorteile bei der Traktion und der Haftung ein.

Was ist der Unterschied zwischen Radialreifen und Diagonalreifen?

Diagonalreifen waren über Jahre hinweg der Standard in der Automobilindustrie, bis 1948 die Radialreifen entwickelt wurden. Die Ingenieure suchten damals nach einer Lösung für mehr Flexibilität. Denn es wurde aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens wichtig, die Stabilität der Fahrzeuge zu erhöhen und Fahrbahnunebenheiten auszugleichen. Der entscheidende Unterschied zwischen beiden Typen liegt in der Bauweise der Karkassenlagen. Beim Radialreifen sind die Fasern lotrecht auf dem Wulst angebracht. Demgegenüber sind sie beim Diagonalreifen kreuzweise positioniert.

Welche Vorteile bieten Radialreifen?

Radialreifen haben den älteren Diagonalreifen aus guten Gründen den Rang streitig gemacht. Dies sind ihre wichtigsten Vorzüge:

  • reduzierter Kraftstoffverbrauch
  • widerstandsfähig bei Beschädigungen an der Lauffläche
  • mehr Sicherheit durch eine gute Strassenhaftung
  • hoher Fahrkomfort inklusive eines guten Lenkverhaltens
  • geringe Erwärmung, auch bei hohen Geschwindigkeiten

Nichtsdestotrotz finden die älteren Diagonalreifen bis heute Verwendung, etwa bei Baustellenmaschinen. Denn sie sorgen auch bei schweren Lasten für eine hohe Fahrzeugstabilität.

Wie läuft ein Wechsel der Radialreifen mitsamt Felgen ab?

Sind deine Reifen abgefahren oder gealtert? Dann wird ein Reifenwechsel notwendig. Am besten bringst du dein Auto in eine Werkstatt. Ein Mechaniker montiert die Räder ab, lässt die Luft aus den Reifen und zieht das Gummi von den Felgen. Danach werden neue Reifen mit der Hilfe einer Montiermaschine über die Felgen gezogen. Dieses Verfahren setzt voraus, dass du die alten Felgen weiterhin nutzt. Natürlich kannst du dich auch für brandneue Kompletträder entscheiden.

Kann ich bei Eis und Glätte beliebige Radialreifen verwenden oder sind ausgewiesene Winterreifen ratsam?

Die Strassenverhältnisse in der kalten Jahreszeit erfordern eine geeignete Lauffläche. Die Räder müssen auch auf glatten Wegen ein sicheres und komfortables Fortkommen ermöglichen. Die Händler führen aus diesem Grund verschiedene Reifen im Sortiment. Seit einiger Zeit erfreuen sich Ganzjahresreifen grosser Beliebtheit. Diese vermeintlichen Allrounder kommen allerdings nicht an die Leistung ausgewiesener Winterreifen heran. Fachlich kompetente Garagen beraten dich gerne zu der Frage nach der Wahl zwischen Ganzhjahres- und spezialisierten Modellen wie Winter- und Sommerreifen. Wenn du im Winter sicher unterwegs sein möchtest, achte auf die Kennzeichnung "M+S". Dieses Kürzel steht für "Matsch und Schnee" und garantiert ein frostsicheres Fortkommen, was im Winter wichtiger als eine radiale Bauweise ist.

Welches Profil benötigen Radialreifen mindestens, damit ich verkehrssicher unterwegs bin?

Die Funktionstüchtigkeit der Radialreifen steht nicht unbegrenzt zur Verfügung. Die Gummilauffläche härtet mit den Jahren aus, was die Haftung bei Nässe reduziert. Hersteller empfehlen daher, spätestens nach acht Jahren einen Austausch vorzunehmen. Einen Anteil an der Alterung hat auch der Fahrzeuggebrauch: Mit den zurückgelegten Kilometern nutzt sich das Profil ab. In der Schweiz schreibt der Gesetzgeber eine Mindestprofiltiefe vor. Diese beträgt bei Sommerreifen 1,6 Millimeter. Wer diesen Richtwert unterschreitet, darf nicht mehr auf Schweizer Strassen unterwegs sein. Für Winterreifen werden 4 Millimeter empfohlen.

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