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Grundsätzlich kannst du deine Felgen jederzeit aufbereiten, wenn sie schmutzig sind und du dein Auto in einem gepflegten Zustand präsentieren möchtest. Eine Aufbereitung lohnt sich vor allem bei starken und hartnäckigen Verschmutzungen, zum Beispiel durch eingebrannten Bremsstaub, sowie bei Kratzern, Dellen und Beulen. Diese Schäden entstehen schnell, wenn du beispielsweise im Gelände oder auf unebenen Strassen unterwegs bist. Auch durch den Bordstein, Rollsplitt und Streusalz werden Felgen schnell in Mitleidenschaft gezogen.
Solange die Kratzer und Dellen die Funktion der Felge als sicherheitsrelevantes Teil des Fahrzeugs nicht beeinträchtigen, ist es problemlos möglich, die Felgen aufzubereiten. Handelt es sich jedoch nicht mehr nur um einen oberflächlichen beziehungsweise optischen Mangel, sondern um einen tieferen Riss oder eine grosse Beule (zum Beispiel durch einen Bordsteinschaden), darfst du mit der Felge nicht mehr im Strassenverkehr fahren. Auch eine Reparatur oder Aufbereitung ist dann nicht mehr erlaubt. In diesem Fall musst du die Felgen komplett auswechseln. Folgende Arbeiten sind bei Felgen grundsätzlich verboten:
Bist du dir unsicher, ob eine Ausbesserung oder Reparatur noch möglich ist, solltest du einen Fachmann, zum Beispiel in einer Kfz-Werkstatt, fragen.
Um Alufelgen aufzuarbeiten, hast du verschiedene Möglichkeiten. Je nach Ausgangszustand und gewünschtem Ergebnis kannst du die unterschiedlichen Arbeiten der Aufarbeitung auch miteinander kombinieren:
Beachte, dass eine gründliche Reinigung jeder weiteren Massnahme immer vorausgehen sollte. Für ein einfacheres Arbeiten empfiehlt es sich, die Kompletträder inklusive der Reifen vor allen Arbeiten abzumontieren und die Reifen im besten Fall vorher schützend abzukleben.
Die Felgen kannst du grundsätzlich mit Wasser und handelsüblichem Putzmittel grundreinigen. Achte allerdings darauf, dass der Reiniger nicht säurehaltig ist. Geeignet sind eher Mittel mit einer hohen Fettlösekraft. Im Idealfall entscheidest du dich für einen speziellen Felgenreiniger. Als Haushaltsmittel eignet sich auch gut Backofenspray, das du einige Minuten einwirken lässt. Übrigens: Auch ein Hochdruckreiniger und die Waschanlage können gröbere Verschmutzungen an den Alufelgen und an den Reifen entfernen.
Unebenheiten und kleine Kratzer entfernst du bei Alufelgen am besten, indem du sie abschleifst. Falls vorhanden, musst du dafür zunächst die Lackschicht an den Felgen entfernen. Als probates Mittel eignet sich Beize. Danach geht es ans Schleifen. Die Vorarbeiten kannst du mit Schleifpapier oder einem Schleifgerät erledigen – beginne mit einer gröberen Körnung und verwende dann immer feineres Schleifpapier. Gibt es schadhafte Stellen, kannst du diese mit etwas Spachtelmasse ausbessern. Nachdem diese ausgetrocknet ist, solltest du Unebenheiten erneut abschleifen.
Um deine Alufelgen auf Hochglanz zu bringen, musst du sie polieren. Dafür benötigst du Polierscheiben aus Baumwolle sowie eine spezielle Polierpaste. Diese trägst du gleichmässig und langsam auf die komplette Oberfläche der Felgen auf. Abschliessend kannst du noch eine Hochglanzpoliermasse auftragen.
Wenn du deine Felgen lackieren möchtest, muss der alte Lack zunächst entfernt werden. Auf eine Politur solltest du jedoch verzichten, da die Lackierung auf der Oberfläche sonst nur schlecht haftet. So bereitest du deine Felgen mit Lack auf:
Alternativ kannst du deine Felgen auch pulverbeschichten lassen. Diese Pulverbeschichtung ist etwas hochwertiger, aber auch teurer als die Lackvariante. Aufgetragen wird die Beschichtung dann in mehreren Durchgängen mit einer Sprühpistole. Da die Beschichtung danach eingebrannt werden muss, sollte diese Massnahme der Felgen Aufbereitung in einer Werkstatt durchgeführt werden – das ist zum Beispiel im Rahmen des regelmässigen Service möglich.
Keine Fahrt, ohne zu bremsen: Die Bremsbeläge gehören zu den Bestandteilen des Fahrzeugs, die besonders stark beansprucht werden und daher einen grossen Verschleiss haben. Für deine eigene Sicherheit und die der anderen Personen im Strassenverkehr ist es daher notwendig, Bremsbeläge regelmässig zu wechseln. Wie du die Bremsbeläge selbst wechseln kannst, erklären wir dir Schritt für Schritt in unserem Ratgeberartikel. Ausserdem geben wir die wertvolle Tipps rund um das Wechseln der Bremsbeläge: Du erfährst, wann ein Austausch notwendig ist und wie du Bremsbeläge des Autos richtig einfährst.
Das Auto zählt zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln. Kein anderes Fahrzeug erlaubt eine so grosse Freiheit. Damit die Funktionstüchtigkeit erhalten bleibt, lohnt sich ab und an ein Blick unter die Motorhaube. Dort befindet sich mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor das Herzstück des Fahrzeugs. Ist er verschmutzt oder mit Ablagerungen versehen, lohnt eine oberflächliche Motorwäsche. Diese garantiert die weitere Funktionstüchtigkeit des Autos. Aber Vorsicht! Für eine Motorwäsche ist Vorwissen notwendig. Durch Unachtsamkeit können verschiedene Bauteile leicht Schaden nehmen. Wir beantworten dir die wichtigsten Fragen.
Die Ausstattung einer Werkstatt fällt mit zahlreichem Zubehör, Werkzeugen und Hebebühnen meist vielseitig aus. Was nicht fehlen darf, ist eine Pneumaschine, die in verschiedenen Bauarten die Arbeit des Reifenwechsels und Felgenaufziehens stark erleichtert. Auch Reifenhändler setzen auf das Gerät, das die Montage schnell und effizient bewerkstelligt. Werkstattgeräte und Lifte gibt es von verschiedenen Herstellern. Der Werkstattwagen kann dabei sicher und zuverlässig repariert werden.
Einen Wagenheber solltest du nach Möglichkeit immer im Fahrzeug haben. Er stellt sicher, dass du im Notfall einfach und schnell einen Reifen wechseln kannst. Zudem sorgen Wagenheber dafür, dass du sicher und bequem unter dem Wagen arbeiten kannst. Wagenhebermodelle für Auto, Motorrad und Nutzfahrzeuge sind in vielen verschiedenen Bauarten erhältlich. Beispielsweise gibt es pneumatisch und hydraulisch betriebene Modelle. Im Folgenden erfährst du, über welche Eigenschaften ein Scherenwagenheber verfügt und wofür er eingesetzt wird. Ausserdem erhältst du einige Informationen zu anderen Wagenheberarten.
Die meisten Autobesitzer machen niemals die Bekanntschaft eines Kurbelwellensensors, denn im Prinzip hält er ein Autoleben lang und braucht keinen Wechsel. Doch selbstverständlich kommt es vor, dass ein Kurbelwellensensor den Dienst versagt. Das kann die Folge einer Beschädigung sein oder an vorzeitiger Materialalterung liegen. Die Kurbelwellensensoren einiger Automodelle kommen schlecht mit Hitze zurecht und stellen gehäuft in heissen Sommern den Dienst ein. Der Autofahrer merkt davon selten etwas. Bei neueren Fahrzeugen leuchtet die Motorkontrollleuchte, doch ältere Fahrzeuge springen eventuell nur schlecht an. Zu spektakulären Pannen kommt es in der Regel durch defekte Kurbelwellensensoren nicht.
Alle Personenfahrzeuge in der Schweiz unterstehen einer periodischen Prüfungspflicht. Bei dieser Prüfung wird in der Motorfahrzeug-Prüfstation beurteilt, ob das entsprechende Fahrzeug die gesetzlichen Bestimmungen erfüllt und die Betriebssicherheit auf den Strassen somit gewährleistet ist. Die Motorfahrzeug-Prüfstation ist zudem für die Durchführung und Bewilligungen der theoretischen und praktischen Führerausweise für Fahrzeuge zuständig. Wir beantworten dir hier die interessantesten Fragen rund um die Motorfahrzeug-Prüfstation und nennen dir die wichtigsten Stellen, um Anträge einzureichen und Formulare herunterzuladen.