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Die heute gebräuchliche Grösse Pferdestärke geht auf die von James Watt eingeführte Einheit Horsepower zurück. Er definierte sie als die Leistung, die erforderlich ist, um ein Gewicht von 550 englischen Pfund (rund 250 kg) für eine Sekunde um einen Fuss (30,48 cm) anzuheben. Dies entsprach der durchschnittlichen Arbeitsleistung eines Pferdes und erwies sich bei der Leistungsangabe von Maschinen als nützlich. Auf diese Weise konnte man die Maschinenleistung direkt mit der von Arbeitspferden vergleichen. Die heutige Pferdestärke unterscheidet sich von der Horsepower etwas, da im Zuge der Umstellung auf das metrische System nun 1 Kilogramm und eine Strecke von 1 Meter als Grundlage der Berechnung dienen. Die Verwendung ist heute immer noch üblich, vor allem im privaten Bereich. Der Zahlenwert in PS ist schliesslich höher und macht sich besser in der Verkaufsanzeige. In offiziellen Dokumenten wird PS jedoch nur zusätzlich zur nun wichtigeren Masseinheit kW (Kilowatt) angegeben.
Genau wie die Pferdestärke ist die Bezeichnung Watt eine physikalische Einheit für die Leistung. Daher kann man auch kW in PS umrechnen. Beide sind Leistungseinheiten und beruhen lediglich auf einer anderen Basis. Da ein Watt nicht besonders viel ist, rechnet man meist mit 1000 Watt, also einem kW. Besonders anschaulich wird das Watt in elektrischen Stromkreisen:
Der Stromverbrauch wird übrigens in kWh (Kilowattstunden) gemessen. Diese Masseinheit nennt man elektrische Arbeit. Wenn du eine Stunde lang ein Gerät mit 1 kW betreibst, hast du eine 1 kWh Strom verbraucht.
Ein PS entspricht 0,735 kW. Mit der Formel PS-Wert x 0,735 = kW-Wert kannst du den entsprechenden Wert für die Motorleistung von Pferdestärke in Kilowatt umrechnen. Ein Personenkraftwagen mit 100 PS hat also eine Motorleistung von 73,5 kW. Wenn es nicht so genau darauf ankommt und du den Wert nur überschlagen willst, ist es einfacher, mit dem Umrechnungsfaktor 0,75 oder der Bruchzahl 3/4 zu rechnen.
Für die Umrechnung von kW in PS drehst du die Formel einfach um: kW-Wert / 0,735 = PS-Wert. Oder auch so: kW-Wert * 1,36 = PS-Wert. Auch hier bietet es sich an, den Wert zu überschlagen, wenn du gerade keinen Online-Rechner oder Taschenrechner zur Hand hast. Nimm einfach den kW-Wert mal 4 und dividiere ihn durch 3, was einer Multiplikation mit dem Bruch 4/3 entspricht. Schon hast du den entsprechenden Leistungswert in PS.
So einfach ist es leider nicht. Das ist deshalb nicht möglich, da Motoren unterschiedlich effizient sind. Bei gleicher Motorleistung gibt es Unterschiede sowohl beim Kraftstoffverbrauch als auch bei den CO2-Emissionen. Anhand einer entsprechenden Tabelle des Herstellers kannst du aber den ungefähren Verbrauch und Schadstoffausstoss erfahren. Diese Werte sind allerdings in der Regel sehr optimistisch und legen z. B. einen optimalen Fahrstil zugrunde. Der tatsächliche Verbrauch dürfte daher etwas höher sein.
James Watt legte bei der Definition die durchschnittliche Arbeitsleistung eines Pferdes zugrunde. Für diese Daten gab es genug Erfahrungswerte. Man wusste, wie lange ein Pferd am Tag arbeiten konnte, wie schwer die Gewichte sein durften und wo die Belastungsgrenzen lagen. Man wollte schliesslich nicht, dass das Pferd vor Erschöpfung zusammenbrach und womöglich starb.
Allerdings sagt die durchschnittliche Arbeitsleistung noch nicht viel darüber aus, wie viel PS ein Pferd maximal erbringen kann. Tatsächlich kann ein gesundes Rennpferd für kurze Zeit 15 bis 20 PS leisten. Da es zwischen den Rennen und den Trainingseinheiten aber Pause hat, kommt auch das Rennpferd auf durchschnittlich 1 PS. Bei der Angabe der Nennleistung eines Motors ist es übrigens genau anders herum: Sie gibt die maximale Leistung des Motors an. Diese wird aber nur beim Beschleunigen abgerufen, sodass die Durchschnittsleistung geringer ist.
Der Reifendruck ist beim Auto von entscheidender Bedeutung für das Fahrverhalten und die Sicherheit. Obwohl falsch eingestellte Werte eine echte Gefahr darstellen können, vernachlässigen viele Fahrer die Kontrolle. Mehr als 75 Prozent aller Autos sind europaweit mit zu niedrigem Reifenluftdruck unterwegs – das fand der Reifenhersteller Bridgestone in einer Studie heraus. Eine regelmässige Überprüfung gehört daher zu den Grundaufgaben der Fahrzeughaltung wie die Kühlwasserprüfung oder der Ölwechsel. In diesem Ratgeber verraten wir dir, weshalb die Luft im Pkw-Reifen so wichtig ist und wie du den richtigen Wert für dein Fahrzeug findest. Darüber hinaus geben wir dir Tipps für die Praxis.
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Autonomes Fahren liegt im Trend. Dabei integrieren immer mehr Automobilhersteller smarte und innovative Lösungen in ihre Fahrzeuge, um ihren Kunden den bestmöglichen Komfort und die höchstmögliche Sicherheit zu bieten. Die Bandbreite der eingesetzten Systeme ist gross und reicht von einfachen Notbremssystemen bis zu Technologien, die es dem Fahrzeug erlauben, selbstständig zum gewünschten Zielort zu navigieren. Die rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen die Technik eingesetzt werden darf, unterscheiden sich von Land zu Land und sind ständigen Änderungen und Anpassungen unterworfen. Doch wie funktioniert autonomes Fahren eigentlich, wie beeinflusst es unsere Mobilität und welche Vorteile bieten die neuen Technologien?
Rostflecken am Auto sehen nicht besonders schön aus, und wenn du nichts dagegen unternimmt, wird der Schaden immer grösser. In manchen Fällen gehen die Beschädigungen durch Rost so weit, dass ein komplettes Bauteil ausgetauscht werden muss. Eine solche Reparatur wird teuer. Doch soweit musst du es gar nicht erst kommen lassen. Kleinere Roststellen am Auto kannst du mit einfachen Mitteln häufig selbst entfernen. Das erste Anzeichen für Rost ist zumeist oberflächlich auftretender Flugrost. Wenn du Rost entfernen möchtest, reicht es häufig schon die betroffenen Stellen mit Autopolitur zu behandeln. Was du noch gegen Rost tun kannst, erfährst du hier.
Wenn du deinen Pkw transportieren oder ihn für eine Reparatur aufbocken möchtest, ist dir eine solide Auffahrrampe für Autos dabei behilflich. Mit der Verladerampe lässt sich der Höhenunterschied von der Strasse auf den Anhänger problemlos überbrücken. Bei einer Kfz-Reparatur kann ein Wagenheber ausreichen, um den Wagen hochzubocken, doch für den Transport eines Autos ist die Rampe unverzichtbar. Wichtig ist, dass die Auffahrrampe die richtige Stabilität und Grösse für dein Fahrzeug hat.
Ganze Fahrzeuge oder auch Fahrzeugteile selbst zu lackieren, kann erhebliche Kosten einsparen. Denn Arbeiten in einem der Lackierfachbetriebe schlagen in der Regel mit einer hohen Rechnung zu Buche. Insbesondere bei älteren Fahrzeugen kann daher das Lackieren mit eigenen Mitteln Sinn machen. Wenn du deine Autotür nach einem Unfall oder anderen Lackschäden selbst lackieren möchtest, solltest du jedoch einige Dinge beachten. Bei uns erfährst du Schritt für Schritt, wie du deine Autotür lackierst, um ein schönes Ergebnis zu erzielen.