Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Zurück zur Artikelübersicht

Das Zündkerzenbild hilft, eventuelle Fehler im Motor zu ermitteln

Ein Blick auf das Kerzengesicht zeigt, ob die Zündung in Ordnung ist. Wenn du dich mit den typischen Zündkerzenbildern auskennst, kannst du selbst feststellen, ob das Gemisch des Vergasers stimmt. Nur bei der richtigen Auswahl der Zündkerzen sind die optimale Verbrennung und der korrekte Wärmewert sichergestellt. Für den einwandfreien Start der Motoren von Autos, Motorrädern und Rollern lohnt es sich also, die typischen Bilder der Zündkerzen kennenzulernen. So findest du schnell heraus, ob der Zustand der Zündkerze in Ordnung ist. Bei Bedarf wechselst du die Zündkerze einfach aus.

Welche Aufgabe hat eine Zündkerze?

Bei Motoren mit interner Verbrennung entsteht die Energie durch das Verbrennen einer Luft-Benzin-Mischung. Diese verdichtet sich im Zylinder und baut Druck auf, der den Kolben zurückstösst. Nur mit einer präzise eingestellten Zündung und der Verbrennung in den Zylindern kann der Motor effektiv funktionieren.

Die Zündkerze hat zwei Elektroden, zwischen denen der möglichst hochwertige Funke das Kraftstoffgemisch zündet. Unabhängig von der Drehzahl ist eine einwandfreie, zuverlässige Zündung erforderlich. Damit es keine Startschwierigkeiten gibt, musst du die Zündkerzen passend zum Motor auswählen. Dabei ist unter anderem der richtige thermische Bereich zu berücksichtigen.

Was bedeutet ein schwarzes, verrusstes Zündkerzenbild für den Motor?

Bei einer schwarzen, verrussten Zündkerze bekommt der Fahrzeugmotor zu viel Kraftstoff. Im Brennraum findet eine unvollständige Verbrennung statt, sodass es zu Ablagerungen kommt. Weitere mögliche Probleme sind:

  • der Luftfilter ist verstopft
  • die Vergasereinstellung ist falsch
  • im Vergaser kommt es zum Überlaufen
  • die Zündkerze überhitzt

Solange die Zündkerze trocken ist, lässt sich das Problem mit relativ geringem Aufwand beheben. Mit einer verrussten und trockenen Kerze kannst du also noch fahren. Zu lange solltest du jedoch nicht warten, denn die Selbstreinigung der Zündkerze kann nachlassen. Ausserdem verbrauchst du mit einer verrussten Zündkerze mehr Benzin, während die Leistung nachlässt.

Welchen Einfluss hat die Wärmeentwicklung der Zündkerze auf die Zündung?

Die Zündkerzen müssen störungsfrei funktionieren, sonst ist kein sicherer Betrieb des Fahrzeugs gewährleistet. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, solltest du dich deshalb an die Wechselintervalle für die Zündkerzen halten, die der Fahrzeughersteller vorgibt. Dabei ist die Wärmeentwicklung ein wichtiges Kriterium. Es gibt grosse Wärmeunterschiede bei den Fahrzeugmotoren: Ein turbogeladenes Aggregat wird beispielsweise deutlich heisser als ein nicht aufgeladener Motor.

Darum brauchst du eine Zündkerze, die eine fest vorgegebene Wärme an den Zylinderkopf abgibt. Sie ist auf das definierte Temperaturfenster abgestimmt und gewährleistet einen einwandfreien Start. Empfehlungen zur idealen Wärmeentwicklung findest du in den Hinweisen der Automobilhersteller. Ein Kfz-Mechaniker hilft dir ebenfalls dabei, die richtige Zündkerze mit dem geeigneten Wärmewert auszuwählen.

Welchen Einfluss hat der Wärmewert auf das Zündkerzenbild?

Der Wärmewert zeigt an, wie hoch die maximale Betriebstemperatur der Zündkerze ist. Sie nimmt Wärmeenergie aus dem Brennraum auf und führt sie ab. Wie stark die Wärmezufuhr ist, hängt vom Motortyp ab.

Wenn der Wärmewert nicht stimmt, kann die Zündkerze verrussen und sich dunkel verfärben. Möglicherweise ist das ein Zeichen dafür, dass die Zündkerze nicht zum Motor passt. Das solltest du unbedingt prüfen.

Die Hersteller von Zündkerzen kennzeichnen ihre Produkte unterschiedlich, daher solltest du bei deiner Kaufentscheidung auf alle wichtigen Details achten. Lass dich sicherheitshalber vom Hersteller oder in der Autogarage beraten.

Was bedeutet es, wenn es keine Ablagerungen an der Zündkerze gibt?

Ein Zündkerzenbild ohne Ablagerungen nach einer Fahrtstrecke von zehn bis 20 Kilometern weist auf ein grösseres Problem hin. Möglicherweise ist die Zündkerze zu heiss. Es drohen dann aastarke Motorschäden. Bei einer bläulich verfärbten oder sogar angeschmolzenen Elektrode solltest du dein Fahrzeug nicht weiter fahren. Mögliche Ursachen für fehlende Ablagerungen sind:

  • zu mageres Gemisch (eventuell aufgrund einer verstopften Düse)
  • defekter Luftfilter oder eine fehlende Anpassung der Luftfilterdüse
  • falscher Zündzeitpunkt
  • falscher Wärmewert der Zündkerze

Wie beeinflusst ein nasses oder öliges Zündkerzenbild die Verbrennung?

Bei einem zu fetten Kraftstoffgemisch verrusst die Kerze nicht nur, sondern sie wird nass und ölig. Dafür kann ein defekter Wellendichtring verantwortlich sein. Dieses Bauteil im Kurbelgehäuse verhindert das Eindringen von Getriebeöl in den Motor. Wenn der Wellendichtring undicht ist, gelangt das Öl in den Brennraum hinein, woraufhin die Kerze ölig wird und Qualm austritt. In diesem Fall solltest du nicht weiterfahren. Kümmere dich lieber sofort um die Behebung des Problems, um einen grösseren und teuren Schaden zu vermeiden.

Welche Faktoren beeinflussen die Zündkerzenfunktion?

Die Funktionalität der Zündkerze ist vor allem von der Funkenlage und der Funkenstrecke abhängig. Die Funkenlage bezieht sich auf die Geometrie der Komponenten. Wie weit reicht die Funkenstrecke in den dafür vorgesehenen Brennraum? Für die Funkenstrecke gibt es drei Varianten:

  • Die Luftfunkenstrecke ist die Distanz zwischen den Elektroden, die vom Funken überbrückt wird, um das Kraftstoff-Luft-Gemisch zu entzünden.
  • Die Gleitfunkenstrecke bezieht sich auf den Weg des Funkens, der von der Oberfläche der Isolatorspitze gleitet und danach zur Masseelektrode überspringt. Auf dieser Strecke verbrennt der Funken eventuelle Ablagerungen sowie Verbrennungsrückstände.
  • Die Luft-/Gleitfunkenstrecken sind Funkenwege, die sowohl durch die Luft als auch über den Isolator laufen.

Das könnte dich auch interessieren

Versicherungsnachweis Auto: Unerlässlich für das Führen eines Fahrzeugs im Schweizer Strassenverkehr

In der Schweiz musst du dein Fahrzeug mindestens in der Haftpflichtversicherung versichern. So bist du bei einem Unfall geschützt und musst dir keine Gedanken um die Regulierung der Kosten deines Unfallgegners machen. Eine Haftpflichtversicherung ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben, muss also von jedem Fahrzeughalter zwingend abgeschlossen werden. Ein Versicherungsnachweis für das Auto sendet deine Versicherung dann automatisch an die Strassenverkehrsbehörde. Ob es sich bei deiner Versicherung um eine Haftpflicht-, eine Teil- oder eine Vollkaskoversicherung handelt, ist für das Strassenverkehrsamt nicht relevant. Alles zum Versicherungsnachweis für dein Auto erfährst du hier.

Kegelradgetriebe für eine präzise Kraftübertragung

Umlaufrädergetriebe beziehungsweise Planetengetriebe, die für ihren Antrieb Zahnräder verwenden, sind bereits seit der Antike bekannt und werden heutzutage bevorzugt als Differenzialgetriebe verwendet. Das bisher älteste Zahnrad hingegen, ein Holzrad aus Altägypten, war bereits dreitausend Jahre vor unserer Zeit im Gebrauch. Zahnräder werden hauptsächlich zur Kraftübertragung zwischen zwei Drehungen oder einer Drehung und einer linearen Bewegung unter Berücksichtigung des sogenannten Verzahnungsgesetzes verwendet. Die für eine Drehbewegung notwendigen Zahnräder, die die Kraftübertragung zwischen zwei Achsen gewährleisten, sind formschlüssige und schlupffreie Maschinenelemente. Über eine Ausführung, das Kegelradgetriebe, erhältst du hier die wichtigsten Informationen.

Reifenmontage professionell durchführen

Für die Sicherheit im Strassenverkehr ist die richtige Bereifung wichtig. Kontrolliere daher regelmässig Profiltiefe und Reifendruck, wechsle rechtzeitig von Sommer- auf Winterreifen und tausche abgefahrene Pneus gegen neue aus. Die Reifenmontage kannst du mit etwas Geschick und dem richtigen Werkzeug problemlos selbst erledigen. Im Folgenden erhältst du einige nützliche Informationen über Auto- und Motorradreifen sowie über die Vorgehensweise bei einem Reifenwechsel. Ausserdem erfährst du, welche Vorteile die Reifenmontage in einem Fachbetrieb bringt.

Nockenwellenversteller als moderner Weg zur Leistungs- und Effizienzsteigerung

Ein Nockenwellenversteller ist eine Technologie zur Effizienzsteigerung des Motors. Sie hebt die starre Relation zwischen der Umdrehungszahl der Kurbelwelle und den Steuerzeiten der Ventile auf und kann damit Leistung und Drehmoment des Motors erhöhen, aber auch den Kraftstoffverbrauch und die Abgaswerte optimieren. Die Autohersteller wenden dabei sehr unterschiedliche Prinzipien zur Nockenwellenverstellung an.

Bremskolbenrücksteller richtig verwenden: Alles Wissenswerte, um die Autoreparatur selbst durchzuführen

Bremsscheiben und Bremsbacken sind an jedem Fahrzeug irgendwann verschlissen. Mit dem Bremskolbenrücksteller ist der Wechsel der abgenutzten Teile in Eigenregie problemlos durchführbar. Damit entfällt die Fahrt in die Autowerkstatt. Wenn du ein wenig handwerkliches Geschick mitbringst, brauchst du vor dieser Aufgabe nicht zurückschrecken. Das Werkzeug ist in der Anschaffung nicht besonders teuer, viele passende Angebote für die Bremsen verschiedener Autos findest du online. Hier erfährst du, wie du den Bremskolbenrücksteller richtig verwendest, welche Vorteile dir das Werkzeug bietet und was du beim Einsatz unbedingt beachten solltest.

Autositze reinigen: So wird der Innenraum blitzblank

Planst du demnächst einen Frühjahrsputz und möchtest auch dein Fahrzeug auf Vordermann bringen? Dann solltest du nicht nur einen Besuch in der Waschanlage planen, sondern auch die Autositze reinigen. Mit der Zeit lässt es sich leider nicht vermeiden, dass die Sitzpolster unansehnlich werden und Flecken bekommen. Mit den richtigen Mitteln bekommst du die Polster aber wieder sauber und sie erstrahlen in neuem Glanz. Wichtige Tipps dazu erhältst du hier.