Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Finde die besten Garagisten in deiner Nähe
>
Ratgeber-Übersicht
>
Youngtimer – Liebhaberautos und Wertanlage

Youngtimer – Liebhaberautos und Wertanlage

Neben den Neuwagen, Gebrauchtwagen und Oldtimern gibt es noch eine weitere Sorte von Autos, die sogenannten „Youngtimer“. Hierbei handelt es sich um Fahrzeuge, die zu einer älteren Generation gehören, allerdings noch nicht alt genug sind, um als Oldtimer zu gelten. Welche Fahrzeuge steigen in jedem Jahr in den Rang der Youngtimer auf? Und warum solltest du dir einen zulegen? In unserem Ratgeber erfährst du alles, was es zu diesem Thema zu wissen gibt.

Ab wann gelten Autos als Youngtimer?

Die Meinungen darüber, ab welchem Alter ein Auto zu den Youngtimern gehört, sind nicht ganz einheitlich. Für manche reicht es aus, wenn das Fahrzeug vor 15 Jahren vom Stapel lief, normalerweise gelten aber 20 Jahre als das gängige Alter. Youngtimer haben sich, im Gegensatz zu Gebrauchtwagen, gut gehalten und werden nicht mehr als Neuwagen hergestellt und verkauft. Ausserdem sind sie kaum bis gar nicht modifiziert, präsentieren sich also in einem guten Originalzustand. Derselbe Motor, dieselbe Ausstattung, keine markenfremde Extras sind weitere Kriterien. Im Gegensatz zu Oldtimern gibt es aber keinen rechtlichen Rahmen in der Schweiz und damit keine klare Definition. Der Begriff bezieht sich zumeist auf Personenkraftfahrzeuge, die, ähnlich ihrem noch älteren Pendant, als Klassiker gelten und von ihren Fans aus Liebe gepflegt und weiterhin gefahren werden. Dazu gehören vor allem Sportwagen, Limousinen, aber auch Kombis und Kleinwagen. Für die 2020er sind es die späten 1990er und 2000er, die die „neue“ Generation an Youngtimern einleiten.

Was muss ich beim Kauf eines Youngtimers beachten?

Wer sich für den Kauf eines Youngtimers interessiert, der sollte nicht nur auf die Anschaffungskosten, sondern vor allem auf die Unterhaltskosten achten. Dabei kommt es auch darauf an, was du mit dem Fahrzeug vorhast. Willst du es tatsächlich als Alltagsauto verwenden und damit regelmässig über die Strassen rollen? Dann werden die Kosten für Reparaturen und die Ersatzteile viel eher eine Rolle spielen als bei einem Wagen, der nur gelegentlich oder eher selten aus der Garage geholt wird. Gerade Ersatzteile sind ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Die Autos der späten 1990er und frühen 2000er verfügen häufig über eine elektronische Ausstattung, für die sich nur schwer Ersatzteile beschaffen lassen. Auch bei den Plastik-Anbauteilen kann die Wiederbeschaffung kompliziert werden. Schaue dir die Fahrberichte der Wagen an und informiere dich über Verbrauch, Leistung, Komfort und weitere Aspekte des Wagens. Was den Preis angeht, hast du bei Youngtimern eine grosse Auswahl. Viele greifen zu Sportwagen aus der Oberklasse. Diese Fahrzeuge verfügen über eine verhältnismässig moderne und sicherheitstechnisch hochwertige Ausstattung sowie eine starke Motorleistung und gute Technik.

Wie nutze ich einen Youngtimer als Wertanlage?

Manche leisten sich einen Youngtimer nicht vornehmlich zum Fahren, sondern als Wertanlage. Sie kaufen ihn und warten, bis er als Oldtimer gilt, um ihn anschliessend zu einem höheren Preis zu verkaufen. In diesem Fall spielen Überlegungen die grössere Rolle, die sich um die preisliche Entwicklung und den späteren Status des Autos drehen. Da ein solches Fahrzeug eher selten gefahren wird, ist der Anschaffungspreis wichtiger als der Pflegeaufwand, wobei der Besitzer das Fahrzeug auch in der Garage gut instand halten sollte. Es ist besser, einen Youngtimer nicht nur als Wertanlage zu sehen, sondern auch etwas Fahrspass damit zu haben. Dann hast du mehr davon und wenn du ihn richtig pflegst, dürfte der spätere Wert kaum abnehmen.

Ab welchem Alter gilt ein Youngtimer als Oldtimer?

Generell markiert das Alter von 30 Jahren den Übergang von einem Youngtimer zu einem Oldtimer. Ab da an gelten sie als Veteranenfahrzeuge und können auch als solche ein besonderes Kennzeichen bekommen. Dafür gibt es einige Beurteilungskriterien, die es für eine offizielle Kategorisierung als Youngtimer nicht gibt. Wer seinen Klassiker gut pflegt und ihn in der ursprünglichen Ausführung belässt, der kann ihn mit dem Überschreiten des 30. Lebensjahres als Oldtimer einstufen lassen.

Übrigens sind beide Begriffe Pseudoanglizismen und so in der englischsprachigen Welt gar nicht gebräuchlich. Stattdessen verwendet man dort die Begriffe „classic car“ für Oldtimer und „modern classic“ für Youngtimer. „Oldtimer“ wird im englischsprachigen Raum für Personen, nicht für Autos verwendet und „Youngtimer“ ist ein unbekannter Begriff.

Welche Fahrzeuge sind gute Youngtimer?

Die Meinungen darüber, welche Wagen aus den späten 1990er bis 2000er Jahren zu den guten Youngtimern gehören, gehen weit auseinander. Manche Experten halten diese Autogeneration für den heutigen Markt überhaupt nicht geeignet. Andere verweisen auf die Sportwagen dieser Zeit als gute Wertanlage, etwa:

  • Porsche 911 der Baureihe 996
  • Jaguar XK8
  • Aston Martin (DB7)

Weniger sportliche und preislich günstigere Marken aus dieser Zeit waren etwa der:

  • Volvo 850 T5r
  • Opel Corsa B und C
  • BMW E36

Welche Versicherung brauche ich für einen Klassiker?

Viele Versicherer bieten Versicherungen für Oldtimer an, doch ob es welche für weniger alte Klassiker gibt, musst du vorab klären. Die Frage danach, ab wann ein Auto eine besondere Versicherung für Veteranen- und Liebhaberfahrzeuge bekommt, ist je nach Anbieter unterschiedlich.

Brauchen Youngtimer ein besonderes Kennzeichen?

Im Gegensatz zu Oldtimern verfügen Youngtimer über kein besonderes Kennzeichen. Du kannst sie daher ohne eine gesonderte Fahrzeugprüfung und Kennzeichen fahren.

Der Garagevergleich für die Schweiz. Finde die besten Garagisten in deiner Nähe - mit Preisen und Bewertungen!

Das könnte dich auch interessieren

Reifendichtmittel – tatsächlich eine brauchbare Alternative zum Reserverad?

Statistisch gesehen trifft es einen Autofahrer selten – nur etwa alle 150.000 Kilometer musst du damit rechnen, wegen einer Reifenpanne liegen zu bleiben. Aber wenn es dich doch erwischt, dann ist der Zeitpunkt meist äusserst ungünstig. Da ein Reifenwechsel zeit- und schmutzintensiv ist, setzen immer mehr Autohersteller auf ein Pannenset mit Reifendichtmittel statt auf das herkömmliche Ersatzrad – nicht zuletzt auch, um Platz im Kofferraum und Kosten zu sparen. Aber ist Reifendichtmittel tatsächlich eine brauchbare Alternative? Hier bekommst du alle wichtigen Fragen beantwortet, in welchen Situationen der Einsatz eines Reifendichtmittels hilfreich ist.

Auspuffband: effektiver Hitzeschutz für das Motorrad

Auspuffband ist nicht nur ein tolles Gimmick für Fans von Rat Bikes. Das grob strukturierte Gewebeband ist auch ein bewährter Hitzeschutz für alle anderen Motorräder – unabhängig von Marke, Modell oder Schlüsselnummer. Es wird sogar behauptet, dass durch die Verwendung von Hitzeschutzband die Motorleistung gesteigert werden könne. Wir gehen hier dieser und anderen Fragen auf den Grund – lies weiter für spannende Informationen zum Auspuffband.

Professionelle Lackversiegelung zum Schutz der Karosserie und zur Werterhaltung

Eine gut ausgeführte Lackversiegelung lässt bei Autoliebhabern das Herz höher schlagen. Ist das Auto nach einem Regenschauer in kurzer Zeit so trocken, als sei nichts gewesen, löst dies ein befriedigendes Gefühl bei Fahrzeughalter aus. Versiegelungen der Lackierung dienen der Pflege und bescheren dir unbestreitbare Vorteile, die sich positiv auf deinen Geldbeutel auswirken. Entscheidend ist, dass du für dein Auto die passende Lackversiegelung auswählst. Während die meisten Fahrzeuge mit einer herkömmlichen Lackierung ausgeliefert werden, warten Autos für gehobene Ansprüche oftmals mit einem Hartlack auf Basis von Keramik auf, wofür besondere Produkte notwendig sind.

Mit Radialreifen zu jeder Menge Fahrspass

Reifen gibt es für viele Zwecke: für einen bestimmten Nutzungszeitraum wie Sommer, Winter oder das ganze Jahr, für bestimmte Umgebungsbedingungen wie Gelände oder für besondere Fahrzeuge wie einen Lkw. Meist handelt es sich dabei um Radialreifen, die sich nach ihrer Einführung im Jahr 1948 schnell zum Standard entwickelt haben. Radialreifen sorgen für ein sicheres und komfortables Fortkommen und unterstützen das Bremsen und die Lenkung selbst in schwierigen Situationen. Wir zeigen dir auf, was Radialreifen so besonders macht und worauf du bei einer Verwendung achten musst. Auf unserem Vergleichsportal erklären wir dir, welche Kriterien bei einem Reifenkauf entscheidend sind.

Lochkreis der Felgen: die wichtigste Kennzahl beim Felgenkauf

Es hängt ganz vom Lochkreis der Felgen ab, ob du ein Rad auf die Radnabe deines Autos montieren kannst. Du solltest also vor dem Kauf neuer Autofelgen in jedem Fall die Masse von Felge und Fahrzeug miteinander vergleichen. Je nach Automarke kann die Anzahl der Löcher in den Felgen variieren. Auch der Abstand der Felgenbohrungen kann bei verschiedenen Modellen unterschiedlich ausfallen. Bei uns erfährst du alles Wichtige zum Lochkreis von Felgen und worauf du sonst noch beim Kauf von Alufelgen achten solltest.

Kennzeichenhalterung Motorrad: Was ist beim Nummernschildhalter zu beachten?

Das Kennzeichen muss irgendwie an der Maschine befestigt werden, also benötigst du eine Kennzeichenhalterung für dein Motorrad. Aber wie sieht so ein Nummernschildhalter aus? Gibt es ihn passend zu deinem Bike mit einer Menge Chrom oder ist das immer nur ein langweiliger Rahmen? Unter Motorradausrüstung und Zubehör findest du allerlei farbenfrohe und fantasievoll gestaltete Produkte im Fachhandel. Da ist ein Nummernschildhalter mit Licht ausgestattet, der ein oder andere Reflektor oder anderes ziert die Halterung. Was ist davon erlaubt, was nicht? Gibt es in der Schweiz Vorschriften, wie die Kennzeichenhalterung für das Motorrad in der Schweiz auszusehen hat?