Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Vergilbte und mit Kratzern übersäte Scheinwerfer sehen nicht nur unschön aus, sie können auch die Verkehrssicherheit gefährden. Als Fahrzeughalter solltest du daher nicht warten, bis der Personenkraftwagen bei der nächsten Motorfahrzeugkontrolle durchfällt. Es schadet nicht, die Scheinwerfer ab und zu kritisch zu begutachten und zeitnah zu handeln, wenn sie nicht mehr klar sind.
Ein Austausch ist häufig nicht nötig, denn oft erreichst du mit einer Aufbereitung sehr gute Ergebnisse. Diese kann in einer Fachwerkstatt erfolgen – aber wenn du schon sparen willst, dann richtig: Mit ein bisschen Schleifpapier und Poliermittel kann jeder selbst seine Scheinwerfer polieren. Das ist so einfach, dass du dabei eigentlich gar nichts falsch machen kannst.
Wichtig: Die folgende Anleitung bezieht sich auf Kunststoff-Scheinwerfer. Ältere Personenkraftwagen haben möglicherweise Scheinwerfer aus echtem Glas. Deren Aufbereitung ist nicht so einfach, und die Gefahr ist gross, das Scheinwerferglas bei unsachgemässem Vorgehen zu beschädigen. Mit Glasscheinwerfern solltest du daher lieber einen Fachbetrieb aufsuchen.
Was du für den ganzen Vorgang brauchst, hast du wahrscheinlich schon längst im Haus:
Bevor du die Scheinwerfer polieren kannst, musst du sie zunächst gründlich säubern. Nimm dazu einen Autoschwamm oder einen anderen weichen Schwamm und reinige die Scheinwerfer mit Autoshampoo und warmem Wasser. Wenn der Schmutz ab ist, kannst du den Scheinwerfer genauer begutachten. Ist er nur blind und weist nur Minikratzer auf? Dann hast du Glück gehabt und der Aufbereitung steht nichts im Wege. Sofern du nun aber Risse oder einen sonstigen Schaden entdeckst, kann der Scheinwerfer nicht aufbereitet werden. Bevor du mit der eigentlichen Arbeit beginnen kannst, musst du den Rand um den Scheinwerfer mit Malerkrepp grosszügig abkleben. So verhinderst du, dass du später beim Schleifen und Polieren die Fahrzeuglackierung beschädigst.
Mit dem Schleifpapier arbeitest du, wenn der Scheinwerfer stark vergilbt ist und kleine Kratzer aufweist. Ist die Oberfläche dagegen nur ganz leicht eingetrübt, kannst du den Schritt mit dem Schleifen überspringen und gleich zum Polieren übergehen. Beim Schleifen nimmst du zuerst das grobe Schleifpapier (1000er Körnung). Feuchte es mit Wasser an und beginne mit dem Polieren. Übe mit leichtem Druck kreisförmige Bewegungen aus. Das Scheinwerferglas sollte danach an allen Stellen gleichmässig milchig aussehen. Spüle anschliessend gründlich mit klarem Wasser ab. Im zweiten Arbeitsschritt nimmst du nun das feinere Schleifpapier (3000er Körnung) und wiederholst den Vorgang, bis die Kunststoffabdeckung schön glatt ist. Im Prinzip kannst du auch gleich mit dem feinen Schleifpapier arbeiten, es dauert dann nur länger. Wenn du fertig bist, spüle die Scheinwerfer gründlich ab und lasse sie trocknen.
Jetzt kommt die Politur zum Einsatz. Nimm am besten Scheinwerferpolitur, keinesfalls Autolack-Politur! Alternativ kannst du auch Zahnpasta verwenden. Benutze aber ganz einfache Zahnpasta, keine Spezialzahncreme. Trage die Politur oder Zahncreme auf ein Mikrofasertuch auf und poliere mit leichtem Druck den Scheinwerfer so lange, bis er ganz klar ist. Das dauert leider einige Zeit, also nicht gleich aufgeben. Wenn du eine Poliermaschine besitzt und damit schon Erfahrungen gemacht hast, kannst du auch diese zum Polieren benutzen. Dazu muss der Scheinwerfer aber ausgebaut und fixiert werden. Das Ausbauen und spätere Wiedereinbauen ist nicht so einfach und man kann dabei leicht etwas abbrechen. Wenn du noch nie einen Scheinwerfer bei einem Personenkraftwagen ausgebaut hast, frage lieber jemanden, der dir helfen kann. Ansonsten poliere lieber per Hand und lass den Scheinwerfer da, wo er ist.
Hast du es geschafft? Dann sollten die Scheinwerferabdeckungen jetzt wieder klar sein. Wenn nicht, liegt es nur daran, dass du noch nicht genug poliert hast. Es dauert wirklich seine Zeit und es ist eine Menge Arbeit. Und die willst du sicherlich nicht in einem Jahr schon wieder machen. Daher solltest du die Scheinwerfer im Anschluss noch versiegeln. Dabei wird eine schmutzabweisende Schutzschicht auf die Scheinwerfer aufgetragen. Beachte dabei die Gebrauchsanweisung der Versiegelung. Sobald diese ausgehärtet ist, kannst du das Malerkrepp entfernen und dich am Anblick deiner fast wie neu aussehenden Scheinwerfer erfreuen.
Der Motor läuft nicht rund, das Starten bereitet Probleme und es kommt zu Zündungsaussetzern – solche Probleme können verschiedene Ursachen haben. Oft ist die Zündung verstellt. Auch ein verschmutzter Benzin- oder Luftfilter kann dafür verantwortlich sein. In einigen Fällen ist der Grund in einem verstellten Vergaser zu suchen. Allerdings kann auch ein verschmutzter Vergaser zu diversen Problemen mit dem Motorrad führen. In der Regel sorgt der ständige Benzinfluss beim Betrieb der Maschine dafür, dass Vergaser und Bauteile nicht durch Schmutz verstopft werden. Ohne Filter und nach längerem Stillstand kann es jedoch zu Verschmutzungen kommen und du musst den Vergaser reinigen.
Das Auto zählt zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln. Kein anderes Fahrzeug erlaubt eine so grosse Freiheit. Damit die Funktionstüchtigkeit erhalten bleibt, lohnt sich ab und an ein Blick unter die Motorhaube. Dort befindet sich mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor das Herzstück des Fahrzeugs. Ist er verschmutzt oder mit Ablagerungen versehen, lohnt eine oberflächliche Motorwäsche. Diese garantiert die weitere Funktionstüchtigkeit des Autos. Aber Vorsicht! Für eine Motorwäsche ist Vorwissen notwendig. Durch Unachtsamkeit können verschiedene Bauteile leicht Schaden nehmen. Wir beantworten dir die wichtigsten Fragen.
Magst du Autos und schraubst und reparierst gern? Du interessierst dich für Technik und ziehst die Werkstatt dem Büro vor? Dann kannst du als Automobil-Mechatroniker dein Hobby zum Beruf machen. Dich erwarten ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabenfeld, geregelte Arbeitszeiten und der direkte Draht zu den neuesten Entwicklungen in der Autobranche.
Für viele Leute ist ein Auto viel mehr als nur ein Fahrzeug, das sie von A nach B bringen soll. Für sie ist ihr fahrbarer Untersatz ein Statement im Strassenverkehr, das ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen soll. Kaum ein anderes Autoteil ist so klein und doch so auffällig wie der Auspuff. Er wird nicht nur von jedem Autofahrer gesehen, der hinter dir steht, sondern kann sich durch seinen Sound auch bei allen anderen Verkehrsteilnehmern bemerkbar machen. So ist es kein Wunder, dass der Auspuff eines der Lieblingsteile ist, wenn es um Autotuning geht.
Die Schweizer Regierung hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, den Anteil an neu zugelassenen Fahrzeugen, die mit Strom unterwegs sind, in den nächsten Jahren deutlich zu steigern. Damit dieses Unterfangen gelingt, muss die Regierung das Netz an leistungsfähigen Ladepunkten rasch ausbauen. Denn ohne die notwendige Infrastruktur ist es nicht möglich, den Kauf von Elektroautos auch für Berufspendler oder Personen, die ausserhalb von Ballungszentren leben, so attraktiv zu gestalten, dass sie vermehrt auf Elektromobilität setzen. Doch wie gut ist die aktuelle Ladeinfrastruktur in der Schweiz, welche Möglichkeiten gibt es, Elektrofahrzeuge zu laden und welche Rolle spielt das Lastmanagement?
Ein kleiner Steinschlag bei hoher Geschwindigkeit richtet oftmals kostspielige Schäden an. Dabei können auch kleine Kratzer, die anfangs harmlos aussehen, zu grossem Ärger führen. Eine Macke an der Windschutzscheibe gefährdet zudem die Sicherheit des Fahrers, da die Frontscheibe der Versteifung der Karosserie dient. Bricht die Scheibe beispielsweise während der Fahrt, kann dies schlimme Folge haben. Ob eine Reparatur möglich ist oder ob die gesamte Autoscheibe ausgetauscht werden muss, darüber entscheiden die Art und die Lokalisierung des Schadens. Doch wie funktionieren Reparatur und Wechsel der Windschutzscheibe, welche Versicherungen übernehmen die Glasschäden und was passiert mit Vignetten auf einer beschädigten Scheibe?