Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Bei einem Kegelrad handelt es sich bildlich gesprochen um einen Kegelstumpf, dessen Mantelfläche verzahnt ist. Der Kegelstumpf besteht aus einer Grundfläche, einer Mantelfläche sowie einer Deckfläche. Die Symmetrieachse der kreisförmigen Grundfläche und Deckfläche bildet eine Verbindungsgerade durch deren Mittelpunkte. Werden Verbindungslinien zwischen den beiden Kegelflächen auf der Mantelfläche gebildet, werden diese Mantellinien genannt. Je nach Zahnlängsform erfolgt die Verzahnung auf einem Kegelrad wie folgt:
Verlaufen die Zähne in Richtung der Mantellinien, so wird dies geradförmige Verzahnung genannt und das Höhenprofil der Verzahnung bildet die Oktoidverzahnung. Kegelräder können präzise in Kegelradhobelmaschinen und Kegelradfräsmaschinen gefertigt werden.
Das Zahnrad als Maschinenelement dient der Kraftübertragung von Drehbewegungen von einer Welle auf eine andere Welle. Die Unterteilung der verzahnten Bauteile erfolgt anhand der Positionierung der Achsen zueinander. Es werden voneinander unterschieden:
Stehen bei einem Stirnradgetriebe die Achsen der Zahnräder parallel zueinander, sodass die Räder homogen ineinander geradlinig oder schräg verzahnen und zudem gleichgestaltet sind, laufen die Achsen der Kegelräder eines Kegelradantriebes in einem 90-Grad-Winkel zueinander und sind ebenfalls homogen. Bei einem Schneckengetriebe wird die Bewegungskraft eines Rades auf die Achse einer Schnecke übertragen, einem Zylinder mit einem schraubenförmig angeordneten Zahn. Die Zahnstange ist eine Stange mit parallel angeordneten Zähnen, die durch ein Zahnrad angetrieben werden. Diese Getriebe werden zumeist in Zahnradbahnen verwendet.
Das Kegelradgetriebe ist ein Winkelgetriebe, das die Bewegungskraft von zwei sich schneidenden Wellen überträgt. Die Achsen dieser Wellen sind in der Regel rechtwinklig zueinander angeordnet, es gibt jedoch auch Ausnahmen. Die Achsen der An- und Abtriebswelle bilden somit einen gemeinsamen Schnittpunkt. Ist dies nicht der Fall, zum Beispiel bei einem Achsversatz, spricht man von einem Kegelradschraubgetriebe. Bei der Herstellung von Kegelradgetrieben können verschiedene Metalle, Metalllegierungen sowie nichtmetallische Materialien verwendet werden. Die Materialauswahl ist dabei abhängig von der Verwendung und richtet sich nach der Verschleissfestigkeit und Stossfestigkeit des Materials.
Die Anordnung der Zähne eines Kegelrades wird in einem Kegelradgetriebe durch eine zumeist rechtwinklige Anordnung der Antriebs- und Abtriebswelle zueinander verwirklicht. Je nach Einbausituation der Kegelräder kann die Drehrichtung der Räder sowohl gleichsinnig als auch gegensinnig erfolgen. Geradverzahnte und schrägverzahnte Kegelradgetriebe besitzen gegenüber anderen Kegelradgetrieben eine geringere Laufruhe sowie ein geringeres direkt übertragbares Drehmoment. Bei der Verwendung von Kegelradgetrieben mit Planetengetrieben wird in der Regel eine Übersetzung von 1:1 realisiert, um die Drehmomente zu maximieren. Mit der Verwendung von Spiralkegelrädern werden hingegen die Laufruhe und das Drehmoment eines Getriebes gesteigert.
Die in verschiedenen Baugrössen erhältlichen Kegelradgetriebe sind eine kostengünstige Alternative zu den teuren Hypoidgetrieben, einem Winkelgetriebe, dessen Achsen des Antriebs- und Abtriebsrades (Tellerrad) gegenüber einem normalen Kegelradantrieb versetzt sind und sich somit nicht schneiden. Der Hypoidantrieb ist vor allem aufgrund seiner hohen Belastbarkeit und Platzersparnis der überwiegend verwendete Antrieb im Differenzialgetriebe von Kraftfahrzeugen. Die Verwendung von Winkelgetrieben ist somit ihrer Bauform und Materialwahl geschuldet und findet letztendlich in nahezu jeder Maschine Gebrauch, in der Kräfte und Bewegungen winklig oder zyklisch übertragen werden müssen, wie etwa in Roboterarmen oder Kupplungen. Die Vorteile des Kegelantriebs sind:
Seine Nachteile umfassen:
Planetengetriebe sind sogenannte Umlaufräder- oder Zahnradgetriebe, die neben einer feststehenden Mittelachse Wellen und Lager besitzen, die sich kreisförmig (wie die Planeten um die Sonne) um diese Achse bewegen. In einem Umlaufradgetriebe können verschiedene Zahnräder zum Einsatz kommen. Eine besondere Bauart des Planetengetriebes ist das Kegelrad-Differenzialgetriebe.
Bei Umlaufrädergetrieben handelt es sich somit um Präzisionsgetriebe, die je nach Wellenbetrieb (Summiergetriebe) für verschiedene Antriebstechniken und Übersetzungen geeignet sind. Dazu gehören die Nabenschaltungen eines Fahrrads, Kupplungen oder der Radnabenmotor von Elektromobilen.
Die Ausführung von Kegelradgetrieben erfolgt entweder in einem Radiallager oder Axiallager mit Schmierung, um die Reibung und somit die Wärmebildung zu reduzieren. Dazu werden die Lager oder Getriebemotoren mit einem Gehäuse ummantelt, in denen ein Schmiermittel direkt an die Kegelradpaare herangeführt werden kann. Das Gehäuse dient ausserdem dazu, eine stete Schmierung zu garantieren, ohne dass das Schmiermittel verloren geht. Üblicherweise werden dazu synthetische Öle verwendet.
Der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. soll ja gesagt haben: „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ Wie sehr er sich irren sollte! Aber man kann ihm zugute halten, dass die ersten Autos, die er wohl meinte, mit den heutigen modernen Fahrzeugen nicht mehr viel gemein haben. Eine Sache ist allerdings heute noch üblich: der Vergleich mit dem Pferd. Die Masseinheit Pferdestärke findet immer noch Verwendung. Also muss man hin und wieder kW in PS umrechnen oder umgekehrt. Das ist aber kein Hexenwerk und geht zur Not auch ohne Rechner.
Wer mit Kindern unterwegs ist, kennt das Problem: Die Kleinen öffnen einfach die Autotür und touchieren das daneben parkende Auto. Die unschöne Schramme oder Delle kann für die Eltern teuer werden. Bei Autos mit Schiebetüren besteht dieses Risiko nicht, da diese Türen keinen Platz benötigen. Nicht nur bei Familienautos wie Minivans sind Schiebetüren sehr praktisch, sondern auch bei Transportern. Welche Vor- oder Nachteile Autos mit Schiebetüren haben und welche Modelle es gibt, erklären wir dir in unserem Ratgeber. Ausserdem erfährst du etwas über die unterschiedlichen Varianten.
Warum fährt eigentlich kaum jemand ein Erdgasauto? Alle reden von Strom als alternativem Kraftstoff zu Benzin oder Diesel. Erdgas wird dabei fast völlig totgeschwiegen. Dabei haben Fahrzeuge mit Erdgasantrieb einige unschlagbare Vorteile: schnelles und kostengünstiges Auftanken, eine grosse Reichweite, Rabatte bei Versicherungen und eine gute Umweltbilanz. Ist es wirklich nur die vage Angst der Verbraucher vor einer eventuellen Explosion, die gasbetriebenen Fahrzeugen den Markteinstieg erschwert?
Getriebe und Motor in einem Fahrzeug bestehen aus komplexen Einzel- und Ersatzteilen, die in ständiger Bewegung sind und einer höheren Abnutzung unterliegen. Es ist daher wichtig, die Autoteile mit Schmierstoffen vor dem Verschleiss zu schützen. Während ein Ölwechsel beim Motor häufiger notwendig ist, ist das bei Getrieben nicht der Fall. Allerdings sind Automatikgetriebe in ihren Bau- und Ersatzteilen etwas anfälliger und daher in ihrer Beschaffenheit auch auf den Getriebeölwechsel angewiesen. Ein hochwertiges Getriebeöl schützt alle wichtigen Einheiten und weist ein gutes Fliessverhalten auf.
Dein Auto zieht während der Fahrt auf eine Seite? Deine Reifen sind unregelmässig abgefahren? Schuld kann eine nicht optimale und verzogene Lenkgeometrie sein. Für deine Sicherheit sowie den richtigen Fahrkomfort ist es jetzt wichtig, das Spurverhalten wieder zu optimieren und die Lenkgeometrie zu justieren. Wir erklären dir, warum eine gute Spureinstellung wichtig ist, wann du in die Werkstatt solltest und wie eine Achsvermessung inklusive einer Spureinstellung funktioniert.
Der Radnabenmotor ist eigentlich keine neue Erfindung, ganz im Gegenteil: Bereits im Jahr 1900 entstanden die ersten Elektroautos mit Radnabenmotor. Lange Zeit fristete diese besondere Art von Antriebstechnik ein Nischendasein, doch in den letzten Jahren wandten sich immer mehr Autohersteller diesem besonderen Motor zu. Die Antriebsart verfügt über eine ganze Reihe von Vorteilen, ganz ohne Probleme ist sie allerdings nicht. In unserem Ratgeber erfährst du, was es über den Radnabenmotor zu wissen gibt.