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Für Autoreparaturen ist die richtige Carrosserie unentbehrlich

Autoreparaturen stören immer. Das Auto muss in die Werkstatt, steht nicht zur Verfügung und am Ende kostet das Ganze auch noch sehr viel Geld. Das ist schon ärgerlich genug, selbst wenn die notwendige Reparatur keine Unfallinstandsetzung ist. Bei Unfallreparaturen hast du zusätzlich die Arbeit mit den Formularen der Versicherung und vielleicht sogar der Polizei. Das bedeutet viel Stress für dich als Autofahrer. Dabei kann eine gute Werkstatt ein echter Lichtblick sein. Nette Mitarbeiter, die sich kompetent um dein Auto kümmern, dir einen Leihwagen besorgen und bei der Abrechnung mit der Versicherung behilflich sind, sind in dieser Situation eine grosse Hilfe.

Warum wechseln manche Werkstätten keine Reifen?

Wenn eine kleinere Werkstatt keine Reifen verkauft und montiert, liegt das einfach daran, dass für das Aufziehen der Reifen und das Auswuchten der Räder spezielles Gerät notwendig ist. Die Anschaffung und Vorhaltung lohnt sich aber nur für Werkstätten, die sehr viele Reifen umsetzen und den Platz dafür haben. Für den Radwechsel im Herbst und im Frühjahr brauchst du aber keine spezielle Reifenwerkstatt.

Welchen Service bieten Werkstätten ausser Autoreparaturen und Wartungen?

Autowerkstätten haben verschiedene Möglichkeiten, ihren Kunden über die reinen Autoreparaturen hinaus mit Serviceleistungen behilflich zu sein. Wenn du auf ein Auto angewiesen bist, suchst du dir am besten eine Werkstatt, die Ersatzwagen vermietet. Kannst du auf dein Auto verzichten, hast aber Probleme mit dem Weg zur Werkstatt und wieder zurück ohne Auto, gibt es Garagen, die dein Auto abholen und wieder zu dir zurück bringen. Hast du keine Zeit, dein Auto für die periodische Fahrzeugprüfung selbst beim Strassenverkehrsamt vorzuführen, übernimmt auch das ein Garagist gern für dich. Ausserdem gibt es gelegentlich Mechaniker, die notfalls persönlich kommen, falls dein Auto in der näheren Umgebung eine Panne hat.

Wie lässt sich eine gute Werkstatt finden?

Wenn du eine Werkstatt suchst, die regelmässig alle Autoreparaturen und Wartungen für dich ausführt, achte vor allem darauf, dass sie in deiner Nähe ist. Ein regulärer Servicetermin lässt sich auch mit grösserer Entfernung gut planen. Aber wenn du plötzlich ein Problem hast, brauchst du schnell Hilfe – zum Beispiel wenn ein Fenster sich nicht schliessen lässt oder der Motor gar nicht anspringt. Hast du eine Werkstatt im Auge, hör dich über sie um und schau nach Kundenbewertungen. Unser Vergleichsportal hilft dir bei der Auswahl und eine kleine Arbeit wie ein Ölwechsel eignet sich gut zum Kennenlernen.

Wer repariert die Autos in einer Garage?

Überwiegend sind die Mitarbeiter in den Schweizer Autogaragen ausgebildete Automobilmechatroniker. Die Ausbildung dauert vier Jahre und schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) ab. Der Lehrberuf umfasst zwei Fachrichtungen: Nutz- und Personenfahrzeuge. In dreijähriger Lehrzeit erlernen Automobilfachmänner und -frauen ihren Beruf. Für beide Lehrberufe findet der praktische Teil in einer Autogarage statt. Die theoretische Ausbildung erfolgt in einer Berufsschule. Die Lehrinhalte beider Ausbildungen decken sich in weiten Bereichen. In einer Weiterbildung können ausgelernte Mechatroniker mit Berufspraxis sich in verschiedenen Disziplinen fachlich weiter qualifizieren – zum Beispiel als Restaurator oder Verkaufsberater. Ausserdem sind noch viele ausgebildete Automechaniker in den Garagen tätig. Der Mechatroniker hat den Mechaniker erst vor einigen Jahren als Ausbildungsberuf ersetzt.

Wie oft müssen Autos in die Werkstatt?

Autos brauchen nicht nur dann einen Termin in der Werkstatt, wenn sie kaputt sind. Viel öfter benötigen sie einen regulären Service. Dabei werden Kontrollen durchgeführt und notwendige Autoreparaturen erledigt, damit es gar nicht erst zu Pannen kommt. Im Idealfall sieht dein Auto die Werkstatt ausserhalb der Serviceintervalle gar nicht – zumindest, wenn es ein jüngeres Modell ist. Unter anderem stehen folgende Termine in der Werkstatt regelmässig an:

  • Inspektion
  • Ölwechsel
  • Reifenwechsel
  • Austausch von Zahnriemen und Wasserpumpe
  • Erneuern von Bremsen und Bremsscheiben
  • Austausch der Kupplung
  • Abgaswartung und periodische Fahrzeugprüfung

Was ist die „Carrosserie Suisse“?

Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein Arbeitgeberverband, der Fahrzeughersteller und Reparaturbetriebe in der Deutschschweiz repräsentiert. Der Verband existiert seit 1919 unter wechselnden Bezeichnungen und nannte sich zuletzt 2019 in Carrosserie Suisse um. Die über 600 Mitgliedsbetriebe unterwerfen sich eigenen Standards, die den Kunden eine einheitliche Servicequalität bei allen Autoreparaturen garantieren. Über zwei Drittel der Mitgliedsbetriebe sind Garagen mit weniger als zehn Mitarbeitern. Der Verband unterhält für seine Unternehmen eigene Ausbildungszentren, in denen Fahrzeugschlosser, Carrosseriespengler und Carrosserielackierer ihre berufliche Aus- und Weiterbildung absolvieren.

Wie setzen sich die Preise für Autoreparaturen zusammen?

Die Kosten für Autoreparaturen enthalten immer die Kosten für

  • Arbeitszeit,
  • Material und
  • Ersatzteile.

Für die Arbeitszeit gibt es Vorgaben der Hersteller, die für jede Leistung genau festlegen, wie lange sie dauert. Vertragswerkstätten der Marken sind an diese Vorgaben gebunden. Bei anderen Garagen lohnt es sich, auf Stundensätze und Arbeitszeit zu achten, falls du Kostenvoranschläge vergleichen willst. Die Ersatzteile weisen in der Regel keine grossen Unterschiede in Preis und Qualität auf.

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