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Eine Getriebespülung behebt viele Probleme an Automatikwagen

Eine Getriebespülung behebt viele Probleme an Automatikwagen

Das Getriebe ist am Automatikwagen eines der teuersten Bauteile. Der Aufbau fällt bekanntlich komplizierter als beim manuellen Schaltgetriebe aus. Ist es defekt, kostet ein neues Schaltelement eventuell Beträge, für die du einen gebrauchten Kleinwagen erhältst. Das muss nicht sein! Mit einer regelmässigen Wartung hast du lange Freude an deinem Automatikgetriebe oder automatisierten DSG. Eine Getriebespülung sorgt dafür, dass die Schaltqualität erhalten bleibt und Ablagerungen keine Schäden anrichten. Unser Vergleichsportal beantwortet dir die wichtigsten Fragen. Hier lernst du die Vorzüge einer Getriebespülung kennen und erfährst, wie oft eine Spülung notwendig ist.

Welche Werkstätten und Servicepartner bieten eine Getriebespülung an?

Öle besitzen eine begrenzte Haltbarkeit. Ein natürlicher Alterungsprozess führt zu Einbussen bei der Schmierfähigkeit. Viele Ölhersteller begrenzen die Haltbarkeit daher auf fünf Jahre. Aber auch die Nutzung des Fahrzeugs trägt zu Ablagerungen im Getriebeöl bei. Kleinste Partikel gelangen dadurch in die organische Flüssigkeit. Kurzum: Eine Getriebespülung ist eine sinnvolle Massnahme, die allerdings auch fundiertes Know-how und Fachwissen erfordert. Diesen Service bieten viele Fachwerkstätten an. Um den Anspruch auf Gewährleistung nicht zu verlieren, solltest du eine Reparatur stets von einem Fachbetrieb durchführen lassen. Unser Vergleichsportal hilft dir, wenn du Werkstätten in deiner Nähe suchst.

Was wird bei einer Getriebespülung gemacht?

Die Spülung eines Automatikgetriebes erfordert viel Fingerspitzengefühl, denn die gezielte Reinigung findet bei einem konstanten und hohen Druck statt. Bei einem Automatikwagen kommt noch die Komplexität des Bauteils dazu. Die Konstruktionsweise eines bestimmten Getriebes kann sogar dazu führen, dass Teile erst zerlegt werden müssen. Werkstätten beschäftigen für eine Getriebespülung ausgebildete Profis, um keine Schäden an den sensiblen Komponenten zu verursachen. Nahezu das gesamte Altöl wird bei diesem Verfahren entfernt. Anschliessend werden mehrere Liter unverbrauchtes Öl nachgefüllt. Dabei ist wichtig, dass es sich um die richtige Flüssigkeit handelt und eine ausreichende Menge vorliegt. Zu den vielseitigen Aufgaben des Getriebeöls zählen die Schmierung, die Ableitung der Wärmeenergie und die Kraftübertragung.

Welche Vorteile ergeben sich durch eine Spülung für ein Automatikgetriebe?

Viele Verbraucher entscheiden sich für ein Automatikgetriebe, weil sie den Komfort zu schätzen wissen. Der Schaltvorgang wird dadurch nicht nur im dichten Stadtverkehr leichter, auch auf Überlandfahrten verringert sich der Stress. Damit das Fahren wirklich Spass macht, ist ein einwandfrei funktionierendes Getriebe unabdingbar. Eine Getriebespülung führt somit zu folgenden Vorteilen:

  • Steigerung der Schaltqualität: Eine Spülung sorgt dafür, dass du ruckelfrei unterwegs bist. Die Schaltung lässt sich kinderleicht bedienen.
  • Kostenersparnis: Du ersparst dir mit einer regelmässigen Spülung eine teure Reparatur am komplexen Getriebe.
  • Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs: Mit frischem Öl schaltest du schneller in einen höheren Gang. Das schont nicht nur deinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.
  • Erhöhung der Lebensdauer: Nur ein intaktes Öl kann alle notwendigen Aufgaben im Getriebe übernehmen.

Woran erkenne ich, dass ich das Getriebeöl wechseln muss?

Die Auswirkungen einer unterlassenen Getriebespülung schleichen sich mit der Zeit ein. Du erkennst sie daran, dass dein Fahrzeug die gewohnte Zuverlässigkeit vermissen lässt. Typisch sind etwa Probleme beim Schalten. Aber auch Ruckler beim Bremsvorgang und eine langsame Beschleunigung treten auf. Zudem erkennst du die Notwendigkeit einer Getriebespülung in deinem Portemonnaie: Dein Automatikwagen schluckt viel Benzin als üblich.

Wie oft wird eine Getriebespülung notwendig?

Grundsätzlich solltest du dich nach den Herstellerangaben richten. Zwar werben manche Fahrzeugbauer damit, dass die erste, mit dem Neukauf erworbene Füllung ein Leben lang hält. Diese Ansicht ist aber unter Experten umstritten. Rückstände durch normalen Abrieb entstehen zwangsläufig in einem Automatikgetriebe. Bleiben sie unbeachtet, verursachen sie Funktionseinschränkungen. Eine Getriebespülung solltest du nach 80.000 bis 100.000 gefahrenen Kilometern durchführen lassen. Wenn du deinen Wagen wenig nutzt, sollte alle vier bis fünf Jahre eine Spülung vorgenommen werden.

Was ist der Unterschied zwischen einer Ölspülung und einem Ölwechsel?

Einige Fahrzeughalter setzen anstelle einer Spülung auf einen Ölwechsel. Diese Methode wirkt auf den ersten Blick einfacher, führt aber nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis, denn bei einem Ölwechsel verbleiben etwa 50 Prozent des Altöls im Getriebe. Diese Menge vermischt sich mit dem neuen Getriebeöl. Dadurch bleiben schädliche Ablagerungen zurück. Auf diese Weise kann kein einwandfreies Schaltverhalten garantiert werden. Die Ölspülung entfernt demgegenüber nahezu vollständig das alte Getriebeöl.

Kann ich mit bestimmten Reifen dazu beitragen, dass das Getriebe an meinem Automatikwagen lange hält?

Natürlich trägst du mit deinem Verhalten zur Lebensdauer eines Automatikgetriebes bei. Die Reifen haben allerdings keinen Einfluss darauf, aber andere Punkte sind wichtig. Am besten nutzt du den Service einer Fachwerkstatt und lässt nach 80.000 bis 100.000 Kilometern eine Getriebespülung durchführen. Darüber hinaus lohnt es sich, die Fahrweise anzupassen. Automatikwagen sollten erst warm werden, bevor du sie grossen Belastungen aussetzt. Auch empfiehlt es sich, das Fahrzeug nicht hart aufzusetzen. Dabei kann das Getriebe leicht Schaden nehmen.

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