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Radaufhängungen für die Übertragung der Antriebs- und Bremskräfte

Radaufhängungen für die Übertragung der Antriebs- und Bremskräfte

Den reibungslosen Ablauf im Fahrzeug beim Steuern und Bremsen gewährleisten zuverlässig zusammenarbeitende Bauelemente, zu denen auch die Radaufhängung gehört. Sie ermöglicht die korrekte Radstellung auf der Fahrbahn und beeinflusst ebenfalls die Lenkung. Dabei überträgt sie alle Kräfte zwischen den Rädern und der Karosserie und sorgt so für das sichere Fahrverhalten. Die Radaufhängung unterliegt einem hohen Verschleiss, da sie dauerhaft beansprucht wird.

Was sind Radaufhängungen?

Jedes Fahrzeug besitzt Radaufhängungen, die als Bauteile des Fahrwerks die bewegliche Verbindung zwischen den Rädern und dem Fahrzeugkörper darstellen. Die Radaufhängung soll dabei in jeder Situation die Räder mit der vollen Fläche auf der Fahrbahn halten. Dadurch bist du als Fahrer in der Lage, dein Fahrzeug zu lenken und kritische Situationen zu meistern. Die Radaufhängung besteht aus dem Radträger, dem Lenker und den Gelenken. Sie muss dabei stabil gebaut sein und nach allen Seiten beweglich bleiben. Daher kommen weitere wichtige Bauelemente hinzu, die alle Räder vertikal und horizontal stabilisieren. Diese sind:

  • Querlenker
  • Längslenker
  • Stossdämpfer
  • Federung
  • Stabilisator
  • Achsträger
  • Nabe
  • Radlager
  • Führungsgelenke

Was sind Lenker an der Radaufhängung?

An der Radaufhängung übernehmen die Lenker alle Aufgaben, die die Führung des Rades und die Übertragung der Kräfte betreffen. Lenker bestehen aus Stahl oder Aluminium und sind als Zwei-, Drei- und Vierpunktlenker konzipiert. Für die Radträger und Vorderachsen sind Lenker mit Kugelgelenk notwendig. Sie ermöglichen die nötige Bewegungsfreiheit, damit du das Rad in verschiedene Richtungen drehen kannst. Für die gängige Radführung in Pkw ist ein Dreieckslenker mit drei Lenkern notwendig; es sei denn, es handelt sich um eine Achsenkonstruktion mit Federbeinen. Hier genügen zwei Lenker und ein Dämpfer. Je nach Einbaurichtung werden Lenker in Querlenker, Längslenker und Verbundlenker unterschieden. Dazu gibt es Führungs-, Trag- und Hilfslenker, die eine stützende Funktion haben.

Was ist eine Einzelradaufhängung am Fahrwerk?

Während Geländewagen und Lkw Starrachsen besitzen, bei der die Räder fest im gleichen Rahmen sitzen, haben moderne Pkw in der Regel eine Einzelradaufhängung. Dabei werden die Räder an der Vorder- und Hinterachse unabhängig voneinander geführt, gedämpft und gefedert. Das macht dir möglich, die Lenkung quer, längs oder schräg auszuführen. Gleichzeitig sorgt die Einzelradaufhängung für bessere Fahreigenschaften. Die gebräuchlichste Form ist die Radaufhängung an Federbeinen. Sie vereint am Bauteil die Federung, Dämpfung und Radführung, während das Federbein fest mit dem Radträger und Achsschenkel verbunden ist.

Wie funktioniert eine Radaufhängung?

Für ein stabiles Fahrverhalten ist die Radaufhängung an jedem Fahrzeug entscheidend. Sie sorgt dafür, dass du in deinem Fahrzeug sicher bist und Fehlfunktionen vermieden werden. Die im Fahrwerk zusammenwirkenden Komponenten bilden ein geschlossenes System. Innerhalb des Fahrwerks ist die Radaufhängung für die Radführung verantwortlich. Sie überträgt durch ihre Verbindung zwischen den Rädern und der Karosserie die Kräfte und die Bewegungen von den Radträgern auf das Fahrzeug. Der Prozess läuft dabei sehr schnell und direkt ab. Möglich ist das durch die verbauten Lenker, die in die Radaufhängung eingesetzt sind.

Wie beeinflusst die Radaufhängung Räder, Achsen und Lenkung?

Durch die Radaufhängung werden die Lenkbewegungen weitergeleitet und Schwingungen gedämpft. Abhängig ist die Wirkung von der Bauart der Radaufhängung. Bei der Einzelradaufhängung sind beide Räder über eine Achse verbunden, lassen sich jedoch unabhängig voneinander bewegen. Das bedeutet, dass die Radstellung eines Rades nicht von der Stellung der anderen beeinflusst wird. Das ist vorteilhafter als bei Starrachsen.

Bei der Radaufhängung als Starrachse ist diese das Verbindungselement, mit dem die Räder einer Achse über eine Achsbrücke fest miteinander verbunden sind. Für robustere Fahrzeuge ist das günstiger, da auch hier die Verbindung entweder gefedert oder nicht gefedert ausfällt. Vorteile hat die Starrachse für das Anfahren und den Bremsnickausgleich. Auch die Bodenfreiheit bleibt eher erhalten.

Die Radaufhängung an den Achsen wird permanent beansprucht und unterliegt daher einem hohen Verschleiss. Beschädigungen treten aber auch durch Hindernisse oder Kollisionen mit Bordsteinkanten auf. Dann ist es wichtig, dass du das Fahrzeug in die Werkstatt bringst, da das Rad nicht mehr exakt geradeaus läuft und auch die Lenkung negativ beeinträchtigt wird.

Welche Bauarten gibt es für die Radaufhängung?

Als Teil des Fahrwerks ist die Radaufhängung mit Führungselementen versehen, die den Stand der Räder vorgeben. Man unterscheidet im Allgemeinen Starrachse, Einzelradaufhängung und Verbundachse. Alle Bauteile zählen zum Fahrwerk, wobei die Radaufhängung verschieden gestaltet sein kann. Die Bauart der Radführung und die Federung verhindern unerwünschte Nebeneffekte. Die Übertragung der Radlasten und dynamischen Kräfte werden durch die Radaufhängung beeinflusst. Dadurch kannst du unter- und übersteuern. Die wichtigsten Kräfte, die am Fahrwerk und an der Spurstange wirken, sind Antriebs-, Brems- und Fliehkräfte.

Wie ist ein Fahrwerk aufgebaut?

Das Fahrwerk besteht aus vielen einzelnen Komponenten, die zusammenwirken und das Fahrverhalten beeinflussen. Im Einzelnen sind dies:

  • Räder
  • Radlager
  • Radträger
  • Radaufhängung
  • Bremse
  • Achsträger
  • Federung
  • Dämpfung
  • Lenksäule
  • Lenkgetriebe
  • Seitenwelle
  • Achsgetriebe
  • Fahrwerkregelsysteme
  • Aggregatlagerung

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