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Nanoversiegelung: Infos zum effektiven Langzeitschutz für Lack und Scheiben am Auto

Nanoversiegelung: Infos zum effektiven Langzeitschutz für Lack und Scheiben am Auto

Schon wieder in die Waschstrasse! Durch Schnee, Regen, Blütenstaub oder Abgase sieht ein Auto bereits nach wenigen Fahrten oftmals schnell wieder dreckig und ungepflegt aus. Wer Wert auf die Optik seines Fahrzeugs legt, dieses aber nicht ständig waschen will, findet mit einer Nanoversiegelung eine effektive Lösung. Kleinste auf die Oberfläche des Autos aufgetragene Nano-Partikel weisen Schmutz einfach ab – und das mit Langzeitwirkung. Wie Nanoversiegelung funktioniert und was sie bewirkt, stellen wir dir in unserem Ratgeber ausführlich dar. Du erfährst zudem, wie lange die Lackversiegelung hält und ob sie tatsächlich die Autopflege ersetzt.

Was ist eine Nanoversiegelung und was bewirkt sie?

Mit einer Nanoversiegelung beim Auto lassen sich Risse im Lack sowie Unebenheiten in der Scheibe ausgleichen, auch kleinste, fast nicht sichtbare Kratzer, die den Autolack stumpf erscheinen lassen, werden aufgefüllt. Es handelt sich bei einer Nanoversiegelung um eine Versiegelung und einen Schutz des Lackes, der Autoscheiben sowie der Felgen. Schmutz und weitere Verunreinigungen wie Fett, Staub und Vogelkot werden in der Folge abgewiesen. Geschützt wird das Fahrzeug dabei auch vor UV-Strahlen, die den Lack sonst schnell verblassen lassen.

Wie funktioniert eine Nanoversiegelung für das Auto?

Der Begriff Nano sagt es bereits – bei der Nanoversiegelung werden mikroskopisch kleine Nano-Partikel aus Alkohol und Silizium auf die Oberflächen des Autos gesprüht. Hier bilden sie eine hauchdünne und für das Auge unsichtbare Schicht aus sogenannten Nanopolymeren, die die Oberflächenstruktur von Lacken und Scheiben insgesamt optisch glättet. Gleichzeitig haben Einflüsse von aussen dank der Nanotechnologie keine Chance mehr, an den Fahrzeugen haften zu bleiben.

Was ist der sogenannte Lotuseffekt beim Abperlen von Wasser?

Mit dem sogenannten Lotuseffekt wird die fehlende Benetzbarkeit von Oberflächen bezeichnet, wie das in der Natur bei der Lotusblume vorkommt. Aufgrund ihrer rauen Oberflächenstruktur haben Partikel aus Schmutz bei der Lotusblume nur wenige Kontaktmöglichkeiten mit dem Blatt, sodass sie nicht haften bleiben. Genauso wie bei der Lotusblume, perlt nach der Nanoversiegelung auch beim Auto das Wasser ab und nimmt vorhandene Schmutzpartikel einfach mit.

Warum lohnt sich eine Nanoversiegelung für das Auto?

Die Vorteile, die eine Nanoversiegelung bietet, liegen klar auf der Hand:

  • Optik: Mit einer Nanoversiegelung verbesserst du die Optik deines Autos. Risse und kleinste Kratzer verschwinden quasi von selbst, ohne dass neuer Lack aufgetragen werden muss. Das Fahrzeug wirkt dank der Versiegelung gepflegter.
  • Schutz: Vor einer Vielzahl an äusseren aggressiven Einflüssen, denen dein Auto tagtäglich ausgesetzt ist, bietet die Nanoversiegelung effektiven Schutz. Verschmutzungen können sich gar nicht erst festsetzen.
  • Geringerer Aufwand: Eine regelmässige und kostenintensive Reinigung deines Autos, zum Beispiel in der Waschstrasse, ist bei einer Nanoversiegelung nicht mehr notwendig, da sich das Auto allein durch Regen quasi von alleine reinigt. Auch Reinigungsmittel musst du nicht mehr kaufen.
  • Werterhalt: Der Wert deines Fahrzeugs bleibt durch die Versiegelung mit Nanopartikeln deutlich länger erhalten, da der Lack nicht mehr so leicht und schnell beschädigt werden kann. Da auch UV-Strahlen keine Chance mehr haben, bleibt zudem die Farbqualität des Lackes bestehen.

Wie läuft die Nanoversiegelung ab und ist vorher eine Reinigung notwendig?

Eine Nanoversiegelung kannst du in vielen Autowerkstätten von einem Fachmann durchführen lassen. Alternativ ist es auch möglich, mit speziellen Produkten das Auto selbst zu versiegeln. So läuft die Nanoversiegelung ab:

  1. Das Fahrzeug reinigst du mit einer Autowäsche gründlich, sodass der Wagen komplett schmutzfrei ist.
  2. Mit einer Politur wird dann der Lack aufpoliert.
  3. Die Nanoversiegelung sprühst du gleichmässig auf die gesamte Wagenoberfläche.
  4. Damit die Lackversiegelung ihren vollen Lotuseffekt entfalten kann, muss die Nanoversiegelung mehrere Stunden trocknen und aushärten.

Genaues und präzises Arbeiten ist bei der Nanoversiegelung äusserst wichtig. Bereits bei der Reinigung kommt es darauf an, dass tatsächlich der gesamte Schmutz beseitigt wird. Und auch bei der Versiegelung selbst ist das Auftragen nicht ganz unkompliziert. Aus diesem Grund ist es in der Regel der Fachmann, der das bessere Ergebnis erzielt. Berücksichtige dabei auch, dass eine gute Nanoversiegelung eine vergleichsweise kostenintensive Massnahme ist.

Wie lange hält die Nanoversiegelung und wann muss sie erneuert werden?

Eine Nanoversiegelung punktet auch mit ihrer langen Haltbarkeit. Grundsätzlich kannst du davon ausgehen, dass die Schutzschicht mindestens ein Jahr, teilweise aber auch zwei oder sogar drei Jahre bestehen bleibt. Die Wirksamkeit hängt dabei von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel

  • wie häufig das Auto gefahren wird
  • ob es in der Garage geparkt wird oder unter freiem Himmel steht
  • ob und wie oft Reibung entsteht (zum Beispiel durch Scheibenwischer)
  • wie das Auto zwischendurch gereinigt wird (werden Reinigungsmittel verwendet, reduziert das die Dauer der Wirksamkeit).

Ersetzt die Nanoversiegelung die Autopflege?

Grundsätzlich erleichtert die Nanoversiegelung die Autopflege enorm, komplett ersetzen kann sie diese allerdings nicht. Auf Reinigungsmittel kannst du jedoch zumindest an den Scheiben und am Lack verzichten. Wasser ist in der Regel ausreichend. Bedenke aber, dass der Unterboden deines Autos durch die Nanoversiegelung nicht geschützt ist und auch dieser immer wieder einer Reinigung bedarf. Natürlich solltest du zudem bei Bedarf auch den Innenraum des Fahrzeugs säubern und beispielsweise aussaugen.

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