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Unter dem Begriff "Motortuning" werden im Allgemeinen nachträgliche Massnahmen zur Steigerung der Leistung oder der Effizienz eines Verbrennungsmotors verstanden. Eigentlich bedeutet der englische Begriff "Tuning" in der deutschen Übersetzung "(Fein-)Abstimmung". Beim Motortuning geht es jedoch nicht um eine Feinabstimmung im eigentlichen Sinne. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die Leistung von Motoren zu steigern. Im Wesentlichen werden beim Motortuning drei Gruppen unterschieden:
Beim mechanischen Tuning bearbeitet der Tuner Autoteile wie
Beim elektronischen Tuning, häufig auch Chiptuning genannt, wird die Leistungssteigerung über eine Softwareanpassung oder ein zusätzliches Steuergerät erzielt. Ebenso kannst du die Leistung deines Autotyps durch den Einbau neuer Komponenten wie Ansauganlagen, Kompressoren und Turbolader weiter steigern.
Mit Chiptuning wird die nachträgliche Leistungssteigerung von Verbrennungsmotoren durch gezielte Änderungen der Einstellungen an der elektronischen Motorsteuerung bezeichnet. Über das Chiptuning werden in der Praxis vor allem zwei Ziele erreicht: Zum einen kann dadurch der Ladedruck der Motoraufladung erhöht werden und zum anderen lässt sich die in den Motor eingespritzte Kraftstoffmenge steigern. Beide Funktionen haben eine Steigerung der Motorleistung und des Drehmoments zur Folge. Chiptuning kannst du sowohl bei einem Fahrzeug mit Benzin- als auch mit einem Dieselmotor durchführen. Der grosse Vorteil des Chiptunings im Vergleich mit anderen Methoden des Motortunings ist, dass dabei weder in das bestehende Motoraggregat eingegriffen wird noch Bauteile ausgetauscht werden müssen.
Da Chiptuning wegen des nicht erforderlichen baulichen Eingriffs in den Motor recht schnell und einfach umzusetzen ist, erfreut sich diese Art des Motortunings in der Praxis grösster Beliebtheit. Trotzdem ist auch beim Chiptuning Vorsicht geboten. Denn nicht alles was technisch möglich ist, ist auch erlaubt. Als Fahrzeughalter in der Schweiz solltest du wissen, dass die gesetzlich erlaubte Leistungssteigerung deines Autos bei 20 Prozent limitiert ist. Eine weitergehende Steigerung der PS-Zahl darf nur der Fahrzeughersteller vornehmen. Alternativ kann der Hersteller deines Fahrzeugs erklären, dass sich dein Auto für die Tuningmassnahme eignet. Auf jeden Fall sind alle Formen der Leistungssteigerung eines Autos in der Schweiz melde- und prüfungspflichtig. Du musst somit die Daten zur Modifikation deines Autos bei deinem Kantonalen Strassenverkehrsamt melden und in deinen Fahrzeugausweis eintragen lassen.
Falls du ein Chiptuning für dein Auto ins Auge fasst, solltest du dir bewusst sein, dass damit in der Regel die Herstellergarantie erlischt. Da die Leistungssteigerung nicht vom Hersteller selbst durchgeführt wird, garantiert dieser auch nicht für die technischen Folgen der Tuningmassnahme. Du solltest deshalb unbedingt vor dem Tuning deines Fahrzeugs die Garantiebedingungen deines Herstellers durchlesen. Ähnlich verhält es sich auch mit der Versicherung: Eine Leistungsoptimierung deines Autos musst du deinem Autoversicherer mitteilen. Die durch das Tuning verursachte Wertsteigerung deines Autos kann Folgen für die Versicherungsprämie haben. Sprich am besten noch vor der Durchführung des Tunings mit deiner Versicherung.
Im Allgemeinen musst du davon ausgehen, dass Chiptuning den Kraftstoffverbrauch erhöht. Schliesslich erhöht sich in der Regel die Einspritzmenge des Kraftstoffs, was zu einem grösseren Kraftstoffverbrauch führt. Besonders wenn das Chiptuning eine signifikante Leistungssteigerung bewirkt, musst du mit einem deutlich höheren Verbrauch und auch Schadstoffausstoss rechnen. In den letzten Jahren haben jedoch viele Tuningspezialisten den Trend zu umweltfreundlicherem Fahren aufgegriffen und den Begriff des "Eco-Tunings" geprägt. Darunter werden Massnahmen verstanden, die gleichzeitig die Leistung und die Effizienz eines Fahrzeugs erhöhen und somit nicht zu einem erhöhten Spritverbrauch führen. Ob Eco-Tuning tatsächlich den Kraftstoffverbrauch eines Autos senken kann, ist noch nicht durch belastbare Studien belegt.
Chiptuning ist nicht ohne Risiken. Durch die Tuningmethode werden komplexe Abläufe im Motor eines Autos verändert. Ist die Tuningsoftware nicht vollständig auf die Fahrzeugsoftware zur Motorsteuerung abgestimmt, kann es Probleme geben. Eine unbeabsichtigte Erhöhung der Motortemperatur kann sogar zu einem Motorschaden führen. Ausserdem führt die durch das Chiptuning verursachte Leistungsteigerung des Motors auch zu einem erhöhten Verschleiss. Vor einem Chiptuning solltest du deshalb die Vor- und Nachteile dieser Motortuningmethode gegeneinander abwägen.
Tuninganbieter gibt es in der Schweiz wie Sand am Meer. Doch obwohl die meisten Autotuner seriös sind, gibt es doch auch einige schwarze Schafe auf dem Tuningmarkt. Damit du deinen Autotyp von einem seriösen Anbieter tunen lässt, solltest du dir vorab Informationen über den Tuner deiner Wahl einholen. Einen guten ersten Eindruck kannst du dir über dessen Website verschaffen.
Getriebe und Motor in einem Fahrzeug bestehen aus komplexen Einzel- und Ersatzteilen, die in ständiger Bewegung sind und einer höheren Abnutzung unterliegen. Es ist daher wichtig, die Autoteile mit Schmierstoffen vor dem Verschleiss zu schützen. Während ein Ölwechsel beim Motor häufiger notwendig ist, ist das bei Getrieben nicht der Fall. Allerdings sind Automatikgetriebe in ihren Bau- und Ersatzteilen etwas anfälliger und daher in ihrer Beschaffenheit auch auf den Getriebeölwechsel angewiesen. Ein hochwertiges Getriebeöl schützt alle wichtigen Einheiten und weist ein gutes Fliessverhalten auf.
Das erste Fahrzeug, das in Serie mit einem Direktschaltgetriebe eingeführt wurde, war ein Volkswagen, der über eine nasslaufende Doppelkupplung verfügte. Das Schaltgetriebe hat sich bewährt, schaltet schnell und effizient und wurde dann von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Fahrzeugtypen verbaut, so beim Audi Quattro S1, von Alfa Romeo, BMW oder Fiat. Das Doppelkupplungsgetriebe fährt sich dabei so bequem wie ein Automatikgetriebe und ist gleichzeitig so praktisch wie das manuelle Getriebe.
Sind die kalten Wintermonate vorbei, ist es an der Zeit, dein Fahrzeug auf Vordermann zu bringen. Dazu zählt nicht nur die umfassende Reinigung des Innenraumes. Auch dem Lack solltest du ein besonderes Augenmerk zukommen lassen, damit er wieder schön glänzt. Für das Polieren des Fahrzeugs sind diverse Hilfsmittel im Handel erhältlich. Wichtig ist aber auch die richtige Technik, damit keine Kratzer entstehen. Der Einsatz einer Poliermaschine ist besonders ratsam, denn mit ihr sparst du beim Auto polieren viel Zeit.
Zum sicheren und gleichmässigen Lackieren ist eine spezielle Anlage nötig. Dieser abgeschlossene Raum ist speziell auf das Auftragen von Lacken und Beschichtungsstoffen ausgelegt. Lackierkabinen sind so aufgebaut, dass sie sich für verschiedene Applikationstechniken eignen. Bei den professionellen Ausführungen ist die Erfüllung der geltenden Normen sichergestellt. Wenn du über unser Portal eine Lackierwerkstatt für dein Auto auswählst, kümmern sich die Fachleute um die Steuerung der Lackierwerkzeuge. Abhängig von deinen Ansprüchen kannst du auch selbst eine Kabine für die Lackierarbeiten und die Vorbehandlung bauen.
In der Schweiz gibt es derzeit über sechs Millionen angemeldete Kraftfahrzeuge. Um das Fahren bei Dunkelheit zu ermöglichen, sind Autos mit verschiedenen Scheinwerfern ausgestattet. Bereits Kutschen fuhren nachts mit einer Beleuchtung durch Öllampen. Nach der Erfindung des Generators 1913 wurden alle Fahrzeuge mit Fernlichtern versehen, das während der Fahrt eingeschaltet war. Durch den Anstieg der nächtlichen Verkehrsteilnehmer wurde es bald notwendig, Vorrichtungen zu installieren, um die anderen Fahrer nicht zu blenden. Wir beantworten in diesem Artikel die wichtigsten Fragen zum Abblendlicht und geben hilfreiche Tipps zur Sicherheit im Strassenverkehr.
Getönte Scheiben bieten beim Autofahren einige Vorzüge. Eine hochwertige Tönungsfolie schützt den Innenraum des Fahrzeugs effektiv vor Hitze und Sonneneinstrahlung. Die Folien halten UV-Strahlen zuverlässig ab, tragen zur Klimatisierung des Autos bei und verhindern das Ausbleichen der Sitzbezüge. Neben dem Hitzeschutz ist auch der Sichtschutz hervorzuheben. Bei einem Unfall schützen die Tönungsfolien vor splitternden Autoscheiben. Farbige Fensterfolie sorgt darüber hinaus für ein elegantes und attraktives Design. Für die Anbringung von Sonnenschutzfolie brauchst du das richtige Zubehör und solltest einige Regeln beachten. Im Folgenden erhältst du nützliche Tipps zur Montage und Nutzung von Sonnenschutzfolien.