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Mit Chiptuning die Motorleistung steigern

Eine verbesserte Leistung des Fahrzeugmotors erreichst du durch eine entsprechende Umprogrammierung des Motors. Mit der richtigen Anpassung bringt ein Turbodiesel bis zu 40 Prozent mehr Motorleistung. Bei einem Benziner ist die Leistungssteigerung geringer, trotzdem kannst du auch dort auf mehr PS zugreifen und hast mehr Fahrspass. Umbauten sind dafür nicht nötig. Allerdings gibt es viele technische Details zu beachten. Damit dein Auto nicht leidet, solltest du dich an eine professionelle Werkstatt wenden. Hier erhältst du alle wichtigen Informationen für die Installation und erfährst, welche Auswirkungen das Chiptuning auf die Verschleissteile hat.

Wie funktioniert Chiptuning?

Durch eine Veränderung der Motorsteuerung kommt es beim Chiptuning zu einer gezielten Leistungssteigerung. Dafür musst du keine Bauteile austauschen, denn hier kommt eine Software zum Einsatz. Das Motorsteuergerät ist für die Überwachung der einzelnen Parameter verantwortlich und sorgt für das optimale Fahrverhalten. Dafür reguliert es Daten wie Kraftstoffeinspritzung, Ladedruck, Zündwinkel und viele weitere. Die Reaktion des Steuergerätes auf die aktuelle Situation ist vom Automobilhersteller in den Motorkennfeldern vorgegeben. Das Chiptuning beeinflusst diese Funktion, denn es führt selbst Veränderungen an den Kennfeldern durch oder übermittelt veränderte Werte an das Steuergerät.

Wie wirkt sich das Tuning auf die Motorgarantie aus?

Der Eingriff in die Fahrzeugelektronik ermöglicht ein einfaches Tuning, doch es gibt viele Fragen zur optimalen Motorleistung und zu der Auswirkung auf die Garantie. Bei der Herstellung der Fahrzeugmotoren bleiben die Leistungswerte oft unter der tatsächlichen Motorkapazität. Hier achten die Automobilhersteller auf die gute Ausgewogenheit von:

  • Leistungsstärke,
  • Verbrauchwerten,
  • Einhaltung der aktuellen Abgasnormen,
  • Langlebigkeit der Motorelektronik.

Ausserdem gilt: Wenn du dich für ein Tuning entscheidest, wirkt sich dies auch auf die Garantie des Motors aus. Das solltest du dir vor der Installation der Software unbedingt bewusst machen.

Wie viel kostet die Leistungssteigerung durch Chiptuning?

Schon für relativ wenig Geld kannst du dein Auto tunen. Die günstige Variante ist eine Tuning-Box, die jedoch meistens keine Zulassung hat. Zudem fehlt hier die Feinabstimmung auf die verschiedenen Modelle. Für höherwertige Tuning-Boxen, die auf deinen Fahrzeugmotor abgestimmt sind, bezahlst du oft über 300 Franken (Stand: 2019). Einige seriöse Tuning-Anbieter bieten dir zusätzlich eine Garantie. Hier ist mit Kosten von über 500 Franken zu rechnen (Stand: 2019). Weitere Möglichkeiten beim Tuning funktionieren mit einer Schnittstelle. Eine professionelle Installation kann bis in den vierstelligen Bereich gehen.

Welche Methoden für Chiptuning eignen sich für meinen Pkw?

Die Entscheidung für eine Tuningmethode richtet sich nach dem Baujahr deines Wagens und nach deinem Budget.

  • Wenn dein Wagen im Jahr 2000 oder später zugelassen wurde, eignet es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit für das Tuning über die OBD2-Schnittstelle.
  • Ohne OBD2-Schnittstelle ist ein Ausbau des Steuergerätes nötig. Hier bietet sich ein Adapter für den BDM-Port an. Für dieses Verfahren sind fundiertes Fachwissen und technisches Geschick nötig.
  • Bei älteren Wagen lassen sich die vorhandenen Chips entfernen, überschreiben und anschliessend wieder einsetzen und löten. Auch ein Austausch der Chips ist möglich.
  • Die Tuning-Box als zwischengeschaltetes Modul leitet falsche Werte an das Steuergerät, sodass dieses mehr Kraftstoff einspritzt oder eine Anpassung des Ladedrucks vornimmt.

Wo kann ich die Chiptuning-Software einbauen lassen?

Das Tuning ist etwas für geschickte Bastler, die sich mit Drehmoment, elektronischen Komponenten und anderen relevanten Punkten auskennen. Für die korrekte Ausführung des Softwaretunings und gegebenenfalls für eine Garantie lohnt es sich, einen Fachbetrieb aufzusuchen. Den professionellen Einbau des Chips durch einen Service erhältst du beispielsweise hier:

  • Werkstattservice der Autogaragen,
  • Spezialisten für Motortuning,
  • erfahrene Automechaniker.

Auch einige Onlineshops bieten spezielle Tuningprodukte an, die du selbst konfigurieren und bestellen kannst. Nach der Lieferung an deine Privatadresse wendest du dich danach an einen Einbauservice, der die Installation und gegebenenfalls die Feineinstellung durchführt.

Warum sollte ich das Tuning am Fahrzeug der Versicherung melden?

Durch die Leistungssteigerung steigt das Risiko eines Unfalls, zudem ist ein erhöhter Verschleiss möglich. Daher wirkt sich das Chiptuning auf die Versicherungsbedingungen und die Herstellergarantie aus. Das solltest du nicht vernachlässigen, sonst kommt es bei Schäden am Automotor zu einer bösen Überraschung. Am besten kontaktierst du die Versicherung schon vor dem Einbau des Tuningchips. So kannst du dich über den zukünftig höheren Versicherungsbeitrag informieren. Ohne eine schriftliche Meldung an die Autoversicherung riskierst du deinen Versicherungsschutz. Falls sich herausstellt, dass das Chiptuning für einen Unfall oder einen anderen Schaden verantwortlich ist, wirst du womöglich in Regresspflicht genommen.

Wie riskant ist das Tuning für mein Auto?

Die Motoren des Herstellers sind nur für eine bestimmte Leistungsstärke ausgelegt. Durch das Tuning erhöht sich der Verbrauch, gleichzeitig muss der Wagen einer höheren Belastung standhalten. Zudem verringert der Verschleiss der Motorteile die Lebensdauer. Besonders anfällig sind Teile wie:

  • Turbolader,
  • Einspritzdüsen und
  • Ladeluftkühler.

Diese Bauteile verschleissen durch die höheren Belastungen schneller, zudem können sie ausfallen oder kaputtgehen. Darum ist es wichtig, dass du dir die Gefahren bewusst machst. Die Gegenüberstellung von Kosten, Risiko und Nutzen spielt ebenfalls eine gewisse Rolle.

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