Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Ein CVT Getriebe ist ein stufenloses Automatikgetriebe (CVT bedeutet "Continuously Variable Transmission"). Dabei erfolgt die Kraftübertragung vom Motor nicht wie bei anderen automatischen oder manuellen Getrieben über eine Kombination aus Zahnrädern, sondern durch ein flexibles Teil wie etwa einen Keilriemen, eine Laschen- oder Lamellenkette oder ein Schubgliederband.
Ein CVT Getriebe reguliert die Übersetzung mit Hilfe von zwei Kegelscheibenpaaren. Dabei liegen sich je zwei Kegelscheiben mit variablem Abstand gegenüber. Durch Öldruck wird eine der Kegelscheiben gegen die andere gepresst, der Triebriemen wird dadurch auf der Kegelscheibe nach aussen oder innen gedrückt. Je nach Abstand der Kegelscheiben läuft der Triebriemen also mit einem kleineren oder einem grösseren Umlaufradius. Ein Kegelscheibenpaar befindet sich auf der Seite der Antriebswelle, ein zweites auf der Seite der Abtriebswelle. Diese beiden Paare, der Primär- und der Sekundärscheibensatz, werden auch als Variatoren bezeichnet. Die Verschiebung der beiden Scheibenhälften wird von der Getriebesteuerung unter Berücksichtigung von Fahrprogramm, Wählhebelstellung, Pedalstellung und Fahrgeschwindigkeit reguliert. Um die Spannung des Triebriemens konstant zu halten, müssen die Änderungen des Umlaufradius bei den beiden Kegelscheibenpaaren stets genau gegenläufig erfolgen.
Wie jedes andere Getriebe, hat auch das CVT Getriebe die Aufgabe, Drehmoment und Drehzahl zu wandeln, damit der Drehzahlbereich des Motors zwischen seinem maximalen Drehmoment und der maximalen Leistung genutzt werden kann. Mit einem Getriebe arbeitet der Motor bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten stets in diesem sogenannten elastischen Bereich. Im Gegensatz zu einem Zahnradgetriebe ändert das CVT Getriebe die Übersetzung stufenlos und ohne Gangwechsel. Nach einer anfänglich höheren Drehzahl zum Anfahren beschleunigt das Fahrzeug damit bei konstanter Drehzahl. Da der Motor stets im idealen Drehzahlbereich bleibt, ist das CVT Getriebe besonders effizient. Von vielen Fahrern wird dieser Effekt allerdings als gewöhnungsbedürftig empfunden, weil er nicht dem gewohnten Verhalten eines Verbrennungsmotors entspricht.
Der niederländische Hersteller DAF brachte 1958 unter dem Namen Variomatic ein stufenloses Automatikgetriebe auf den Markt. Aufgrund zahlreicher Probleme wurde dieser Ansatz jedoch längere Zeit nur noch bei Mopeds und Motorrollern weiterverfolgt. Inzwischen ist es durch fortschrittliche Fertigungsmethoden und elektronische Steuerung möglich geworden, CVT Getriebe herzustellen, die modernen Ansprüchen genügen. Daher bieten viele Hersteller wieder CVT Getriebe an; dabei werden verschiedene Markenbezeichnungen wie Lineartronic (Subaru), Multidrive (Toyota), Multitronic (Audi) oder Autotronic (Mercedes) verwendet. Das Konstruktionsprinzip ist immer gleich, die Unterschiede liegen vor allem in der Beschaffenheit von Triebriemen oder Triebkette: So verwenden Audi und Subaru eine Laschenkette, Nissan und Toyota dagegen ein Schubgliederband; genaue Informationen darüber geben die Hersteller. Elastische Triebriemen sind unüblich geworden. Fahrzeuge mit CVT Getrieben sind besonders in asiatischen Ländern beliebt, in Europa konnten sie dagegen bislang keinen signifikanten Marktanteil erreichen.
Ein CVT Getriebe ist ein stufenloses Getriebe und hat daher keine Gänge im eigentlichen Sinn. Die Bedienung entspricht der eines normalen Automatikgetriebes mit Drehmomentwandler oder Doppelkupplung. Die meisten Fahrzeuge mit dieser Technik bieten verschiedene Fahrprogramme an, bei denen der Drehzahlbereich entweder niedrig (für effizientes Fahren mit niedrigem Verbrauch und geringer Geräuschentwicklung) oder eher hoch gehalten wird (für sportliches, dynamisches Fahren). Einige Programme erkennen auch das individuelle Fahrverhalten und passen die Schaltstrategie entsprechend an. Manche CVT Getriebe, wie etwa die Autotronic von Mercedes, können auch eine normale Schaltung mit verschiedenen Gängen simulieren (sogenannte virtuelle Gänge), indem sie das CVT Getriebe stufenweise schalten lassen.
Der letzte deutsche Kaiser Wilhelm II. soll ja gesagt haben: „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ Wie sehr er sich irren sollte! Aber man kann ihm zugute halten, dass die ersten Autos, die er wohl meinte, mit den heutigen modernen Fahrzeugen nicht mehr viel gemein haben. Eine Sache ist allerdings heute noch üblich: der Vergleich mit dem Pferd. Die Masseinheit Pferdestärke findet immer noch Verwendung. Also muss man hin und wieder kW in PS umrechnen oder umgekehrt. Das ist aber kein Hexenwerk und geht zur Not auch ohne Rechner.
Wer sich mit dem Neuwagen oder dem neu gekauften Gebrauchtwagen auf den Weg machen will, braucht Kontrollschilder und Fahrzeugausweis. Eigentlich ist es kein Problem, diese Unterlagen und Schilder beim Strassenverkehrsamt einzuholen. Bei Halterwechsel und Kauf führt der erste Gang aufs Amt in deinem Kanton. Doch was, wenn die MFK nicht vorgelegt werden kann? Wie du vorgehst, um dein Fahrzeug trotz fehlender MFK einzulösen, haben wir dir in sieben Schritten zusammengestellt.
Der Wankelmotor galt in den 1960er-Jahren als Zukunftstechnologie mit grossem Potenzial und trieb automobile Ikonen wie den NSU Ro 80 an. In den 1990er-Jahren verhalf Mazda dem Wankelmotor mit dem modernen Klassiker RX-7 zu einem Revival. Doch seit 2012 werden keine Autos mit Wankelmotor mehr hergestellt. Eine echte Zukunft scheint der kompakte, drehfreudige Kreiskolbenmotor nicht zu haben. Zu gross sind die Herausforderungen der heutigen Zeit und zu schlecht die Voraussetzungen, die der Wankelmotor dafür mitbringt.
Wenn das Fahrzeug stottert oder morgens nicht mehr anspringt, muss es sich nicht gleich um einen kostspieligen Motorschaden handeln. Vielmehr kann es sein, dass deine Batterie kaputt ist. Die Autobatterie zählt nun einmal zu den Verschleissteilen, da ihre Ladekapazität mit der Zeit mehr und mehr abbaut. Hin und wieder passiert es jedoch auch, dass du ganz einfach vergisst, das Licht auszuschalten. In diesem Fall kannst du die Batterie ganz einfach selbst aufladen. Doch wie funktioniert der Ladevorgang, was benötigt man dafür und wie lange dauert es, eine Autobatterie zu laden?
Jeder Fahrzeughalter wird dazu angehalten, die Räder seines Fahrzeugs an die Strassenverhältnisse und Witterungsbedingungen anzupassen, damit die Sicherheit beim Fahren gewährleistet ist. Wenn keine Ganzjahresreifen vorhanden sind, ist der Reifenwechsel von Sommer- und Winterreifen daher Pflicht. Um die vier Reifen sinnvoll lagern zu können, ist ein Felgenbaum für die eigene Garage praktisch. Möglich ist auch die Lagerung beim Reifenhändler, wobei hierfür allerdings höhere Kosten anfallen.
Chrom muss glänzen! Schöne verchromte Felgen und Leisten am Auto bringen nicht viel, wenn du dich nicht in ihnen spiegeln kannst. Das geht aber nur mit regelmässiger Pflege. Chrom ist ein Metall, das an sich anlauf- und korrosionsbeständig ist, dennoch setzt sich häufig Rost auf den Chromoberflächen ab. Auch Staub, Schlamm und anderer Schmutz lassen den Glanz verschwinden. Wir erklären dir, wie du ihn wiederherstellst – in sieben einfachen Schritten. Mit unseren Tipps und ein paar Hausmitteln bekommst du deine verchromten Teile wieder sauber und zum Glänzen.