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Ob eine Reparatur des Glases oder ein kompletter Austausch der Frontscheibe zu erfolgen hat, ist vom Gesetzgeber her klar geregelt. Wenn folgende Voraussetzungen vorliegen, ist eine Reparatur nicht erlaubt:
Vor allem bei rasanten Fahrten auf der Autobahn ist es schnell passiert: Ein kleines Steinchen trifft mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Stundenkilometern auf die Windschutzscheibe. Was zunächst noch nicht so dramatisch aussieht, kann sich schnell zu einem beachtlichen Riss entwickeln und ein gefährliches Sicherheitsrisiko darstellen. Aus diesem Grund solltest du bereits beim ersten Anzeichen eines Steinschlags reagieren und diesen behandeln lassen. So sparst du gleichzeitig Geld, denn der Austausch der kompletten Windschutzscheibe kann teuer werden.
Hast du nur einen kleinen Steinschlag, der sich nicht in deinem Sichtbereich befindet, kannst du dich für eine Scheibenreparatur entscheiden. Bei der sogenannten Smart Reparatur wird das Loch mittels Kunstharz und UV-Licht ausgebessert. Ist der Schaden sehr klein, reicht meist sogar schon ein Abschleifen und anschliessendes Polieren. Bei der Reparatur mittels Kunstharz wird zunächst die Schadenstelle gereinigt und von Glassplittern befreit. Dann wird eine Vakuumpumpe aufgebracht und das Loch in der Scheibe mit Spezialharz aufgefüllt. Diese Scheibenreparatur dauert insgesamt nicht länger als 30 Minuten und ist dementsprechend günstiger als ein kompletter Scheibentausch. Etwa 100 Franken musst du einplanen (Stand: 2020); ein Komplettwechsel ist deutlich teurer.
DESA Autoglass und Carglass sind zwei der bekanntesten Firmen in der Schweiz, bei denen du deinen Glasschaden reparieren kannst. Wie hoch die Kosten für deine neue Scheibe sind, hängt im Wesentlichen vom Fahrzeugmodell ab. Carglass etwa ist mit insgesamt 22 Standorten in der Schweiz vertreten. Vor allem die Serviceleistungen und Vorteile des Anbieters überzeugen: Ereilt dich beispielsweise ein Steinschlag im Ausland, setzt du dich einfach mit Carglass Schweiz in Verbindung. Auch die Übernahme der Formalitäten mit der Versicherung übernimmt Carglass für dich. Natürlich kann sich auch das Ergebnis sehen lassen: Carglass verwendet ausschliesslich Fahrzeugverglasungen, die nach OEM-Normen werden und gibt dir eine lebenslange Garantie auf die neuen Gläser. Übrigens: Bei der Gelegenheit kannst du auch gleich eine neue Beschichtung auf deiner Frontscheibe aufbringen lassen. Eine Scheibenversiegelung auf Nano-Basis mit Lotusblüteneffekt bietet dir gleich mehrere Vorteile:
Solch eine Versiegelung hält aber leider nur etwa sechs Monate und muss danach erneuert werden.
Muss es zu einem Ersatz der kompletten Frontscheibe kommen, wird zunächst der Innenraum abgedeckt, um ihn vor eventuellen Glassplittern zu schützen. Dann werden die Rückspiegel demontiert, ehe Windfang und Scheibenwischer entfernt werden. Mit Hilfe eines dünnen Drahtes ist es dann recht einfach, die Verklebung von der Scheibe zu trennen. Etwaige Klebereste sollten gründlich entfernt werden, ehe die neue Scheibe eingesetzt wird. Auch die neue Scheibe wird mit Hilfe eines Spezialklebers befestigt, der mindestens drei Stunden trocknen sollte. Voll belastbar ist die Scheibe frühestens nach 48 Stunden.
Hast du deine Frontscheibe austauschen lassen, solltest du sie mindestens zwei Tage lang keinen grossen Belastungen aussetzen. Ein allzu rabiater Fahrstil sollte ebenso vermieden werden wie das Anheben des Autos auf einer Bühne oder der Besuch der Waschanlage.
Ebenso bedenken solltest du, dass bei einem Ersatz der Scheibe die darauf befindlichen Vignetten unweigerlich zerstört werden. Am besten fragst du bei deinem Autoglaser nach, ob sie dir kostenfrei ersetzt werden oder du dich selbst um Ersatz kümmern musst.
Unter Umständen bekommst du die Kosten für deine Scheibenreparatur von der Versicherung erstattet. Das gilt aber nur, wenn du eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung abgeschlossen hast. Die Haftpflichtversicherung zahlt nur, wenn du selbst einen Schaden bei einem anderen Verkehrsteilnehmer verursacht hast. Bei neueren Autos lohnt also auf jeden Fall der Abschluss zumindest einer Teilkaskoversicherung, zumal diese auch Schäden durch Hagel oder Wildunfälle übernimmt.
Viele erwarten das Aufgebot zur Motorfahrzeugkontrolle mit Bangen. Es gibt verschiedene Arten von Prüfungen. Die periodische Fahrzeugprüfung ist die häufigste Kontrolle, von der Fahrzeugbesitzer alle paar Jahre betroffen sind. Nach einer Nutzungsdauer von vier Jahren nach der Erstzulassung steht die erste Kontrolle bei Motorrädern und Personenwagen an, weitere drei Jahre später die nächste. Danach wird dein Fahrzeug alle zwei Jahre aufgeboten. Neben einem groben Überblick über die verschiedenen Arten der Motorfahrzeugkontrollen erfährst du hier, was geprüft wird, was du kontrollieren lassen musst und warum es nicht ratsam ist, die Arbeiten selbst durchzuführen.
Von einem Fahrzeug zugeparkt? Ein fremdes Auto touchiert? Rüpelhaftes Verhalten im Strassenverkehr erlebt? Es gibt mehrere Gründe, warum du den Halter eines Fahrzeugs ausfindig machen möchtest. In der Schweiz läuft die Haltersuche ganz einfach über das Kennzeichen und den Autoindex. Wie diese Haltersuche über das Autokennzeichen konkret funktioniert, welche rechtliche Grundlage es dazu gibt und welche Daten des Fahrzeughalters du erhältst, verraten wir dir in unserem Ratgeber.
Die Motorfahrzeugkontrolle, kurz MFK, ist eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Fahrzeuguntersuchung. Dieser periodischen Prüfungspflicht unterliegen alle Personenwagen und Motorräder in der Schweiz. Bei der Prüfung wird festgestellt, ob das entsprechende Fahrzeug den gesetzlichen Bestimmungen entspricht und noch betriebssicher ist. Damit bei der Untersuchung alles glatt läuft, solltest du die MFK Vorbereitung möglichst gewissenhaft durchführen und dir dabei Hilfe von einem kompetenten Garagisten holen.
Der Wankelmotor galt in den 1960er-Jahren als Zukunftstechnologie mit grossem Potenzial und trieb automobile Ikonen wie den NSU Ro 80 an. In den 1990er-Jahren verhalf Mazda dem Wankelmotor mit dem modernen Klassiker RX-7 zu einem Revival. Doch seit 2012 werden keine Autos mit Wankelmotor mehr hergestellt. Eine echte Zukunft scheint der kompakte, drehfreudige Kreiskolbenmotor nicht zu haben. Zu gross sind die Herausforderungen der heutigen Zeit und zu schlecht die Voraussetzungen, die der Wankelmotor dafür mitbringt.
Die Autobatterie gehört zu den Fahrzeugteilen, die aufgrund der angestrebten Elektromobilität in das Zentrum der wissenschaftlichen Forschung rückten. Zwar ist ein lithiumbasierter Akku, mit dem ein Elektromobil oder ein Elektrofahrzeug betrieben wird, etwas anderes als eine Autobatterie, dennoch finden die gleichen elektrochemischen Prozesse statt. Der Lithium-Akku sowie die Autobatterie sind galvanische Elemente, die aus zwei Elektroden und einem Elektrolyten bestehen. Die galvanischen Elemente werden bei einer Batterie in Reihe geschaltet. Aber was verlängert die Lebensdauer einer Autobatterie? Dazu im Folgenden mehr.
Ein Auto, aus dessen Auspuff nichts als Wasserdampf kommt: Das klingt nach einer Lösung für alle Probleme, die wir mit Autoabgasen und CO2-Emissionen haben. Ganz so einfach ist es aber nicht, denn der Wasserstoff muss erstmal erzeugt werden. Dennoch gelten Wasserstoffautos als interessante Technologie für die Mobilität der Zukunft mit so viel Potenzial, dass viele grosse Hersteller bemüht sind, sie voranzutreiben.