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Ein Zweitaktmotor – umgangssprachlich meist "Zweitakter" genannt – ist ein Verbrennungsmotor, der in zwei Arbeitsschritten, den sogenannten Takten, eine Kolbenumdrehung erzeugt. 2 Takt Benzinmotoren sind ventillose Motoren mit Zündkerze und Gemischschmierung. Da Ein- und Auslasskanal durch den Kolben verschlossen und geöffnet werden, kommt der Zweitaktmotor ohne Ventile aus. Wie die Viertakter kann auch ein Zweitakter sowohl mit Benzin als auch mit Diesel betrieben werden, Diesel-Zweitakter sind allerdings unüblich und kommen heute nur noch in sehr grossem Massstab als Schiffsantrieb vor.
Bei Autos waren Zweitakter in den Fünfzigerjahren in kleineren Modellen üblich, etwa bei Marken wie Saab, DKW, Subaru oder Mitsubishi. Die meisten Hersteller liessen das Prinzip aber bereits um 1960 herum wegen der konstruktionsbedingten Nachteile wieder fallen. Seit dieser Zeit hat sich der konkurrierende Viertaktmotor im PKW-Bereich durchgesetzt. Grössere Bekanntheit erlangten die Zweitaktmotoren vor allem durch DDR-Marken wie Wartburg, Trabant oder Barkas, in deren Modellen sie bis um 1990 herum verbaut wurden. Inzwischen werden die Motoren in PKW aufgrund der zahlreichen Nachteile nicht mehr verwendet.
Bei Zweirädern hielt sich die Technik wegen ihrer kompakten, preisgünstigen Bauweise länger. Vor allem bei Kleinkrafträdern wie Mopeds und Motorrollern waren Zweitakter lange Zeit dominierend, aber auch bei Rennmotorrädern, wo sie ihren Vorteil einer höheren Drehfreudigkeit ausspielen können. Durch moderne Abgasvorschriften sind Zweitakter aber auch bei Zweirädern in den 1990er- und 2000er-Jahren nach und nach verschwunden. Heute gibt es nur noch wenige Motorräder mit 2 Takt Benzinmotoren. Dabei handelt es sich meist um Geländemaschinen, bei denen der Zweitakter vor allem aufgrund seiner hohen Leistungsausbeute bei geringem Gewicht beliebt ist.
Durch die lageunabhängige Motorschmierung (der Motor benötigt keine Ölwanne und keine Ölpumpe) ist der 2 Takt Benzinmotor bei tragbaren Kleingeräten wie Motorsägen, Motorsensen, Laubsaugern oder Laubbläsern von Vorteil und hat sich daher in diesem Anwendungsbereich weitgehend durchgesetzt. Meistens wird der Motor dabei als Einzylinder mit Gebläsekühlung konstruiert. Auch bei Aussenbordmotoren für Boote sind Zweitakter recht verbreitet, darüber hinaus finden sie für Spezialbereiche wie Ultraleichtflugzeuge oder Jetski Verwendung.
Ein 2 Takt Benzinmotor hat aufgrund seiner speziellen Konstruktion einige Vorteile:
Diesen Vorteilen stehen jedoch eine Reihe konstruktionsbedingter Nachteile gegenüber, die vor allem Laufruhe und Geräuschentwicklung negativ beeinflussen und schlechte Abgaswerte zur Folge haben. Moderne Abgasnormen lassen sich mit Zweitaktern nur sehr schwer erfüllen, sodass sie heute in Fahrzeugen kaum noch Verwendung finden.
Die meisten 2 Takt Benzinmotoren arbeiten mit der sogenannten Mischungsschmierung: Dabei wird der Motor mit einer Mischung aus Benzin und Öl betrieben, einen separaten Ölkreislauf wie bei einem Viertakter gibt es nicht. Der Ölanteil im Kraftstoff wird mit verbrannt und ergibt das typische, unangenehme Qualmen aus dem Auspuff. Das Mischungsverhältnis zwischen Kraftstoff und Öl lag in den Dreissigerjahren noch bei 1:10, später konnte der Ölanteil durch die Verwendung spezieller Hochleistungsöle auf 1:50 oder 1:100 reduziert werden. Die letzten Trabantmodelle verwendeten ein Mischungsverhältnis von 1:50, das auch bei modernen Motorsägen und anderen Kleingeräten üblich ist. Als Fahrzeuge mit 2 Takt Benzinmotoren noch gängig waren, gab es an den Tankstellen Zapfsäulen mit speziellem Zweitaktgemisch im Mischungsverhältnis 1:50. Wer heute noch einen Zweitakter als Fahrzeug betreibt, muss sich das Gemisch aus Benzin und Zweitaktöl selbst herstellen.
Alkylatbenzin ist eine Benzinsorte, die speziell für Kleingeräte mit Zweitaktmotoren hergestellt und auch als Gerätebenzin bezeichnet wird. Es ist besonders arm an gesundheitsschädlichen Stoffen und kann daher auch dort eingesetzt werden, wo der Betreiber den Abgasen direkt ausgesetzt ist, etwa bei Motorsägen. Alkylatbenzin ist heute als fertige Zweitaktmischung im Handel erhältlich.
Durch das Verbrennen des Ölanteils im Zweitaktgemisch lagern sich Rückstände, die sogenannte Ölkohle, im Motor sowie in der Auspuffanlage ab und können dadurch auf Dauer die Leistung des Motors beeinträchtigen und Folgen bis hin zu einem Kolbenschaden nach sich ziehen. Diese Rückstände müssen daher regelmässig entfernt werden. Abgesehen davon gelten 2 Takt Benzinmotoren als servicefreundlich, da sie viel weniger Teile haben als ein Viertaktmotor und der Ölwechsel komplett entfällt.
Wer glaubt, dass sich das Berufsfeld des Autolackierers ausschliesslich auf das Lackieren von Fahrzeugteilen beschränkt, denkt zu kurz. Vielmehr betont dieser Beruf den künstlerischen Aspekt im Umgang mit Farben und wurde nicht zuletzt durch TV-Formate wie die Sendung „Pimp my ride“ des Musiksenders MTV bei der jüngeren Generation zum Trend. Demzufolge ist das Lackieren des Fahrzeugs der letzte Schritt einer Reihe von Arbeitsschritten, bei dem Kreativität und künstlerisches Geschick gefragt ist. Die Nähe zum Graffitikünstler ist gar nicht so weit hergeholt und zeigt sich in der Verwendung computergenerierter Folien beziehungsweise selbst gefertigter Schablonen.
Bei einem Noxsensor handelt es sich um eine spezielle Art von Sensor, vergleichbar mit einer Lambdasonde. Dieser Sensor misst zum einem den Lambdawert und ausserdem die Stickoxide, die beim Betrieb deines Fahrzeugs entstehen. Früher oder später kann dieser Sensor kaputtgehen und Probleme verursachen. Wir erklären dir, was es zum Thema Noxsensor und zu anderen Sensoren zu wissen gibt.
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Plugin-Hybride waren bei der Markteinführung der ersten Modelle gefeierte Superstars unter den Elektroautos. Geringe elektrische Reichweiten der Fahrzeuge sollten mit ihnen genauso der Vergangenheit angehören wie viel zu grosse und schwere Batterien, die Elektroautos ineffizient machten. Unternehmen orderten ganze Flotten von Neuwagen mit Ladekabel, um den Kohlendioxidausstoss ihrer Fuhrparks zu senken. Doch dann geschah etwas, womit niemand gerechnet hatte: Die Fahrer verzichteten weitgehend auf die Nutzung des Elektromotors und fuhren lieber mit dem Verbrennungsmotor. Dadurch verschob sich die Umweltbilanz und die Plugin-Hybride gerieten in Verruf. Sie seien Mogelpackungen, sagen Kritiker.
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